Liebe Leser!  

Meine erste Reaktion auf die aktuellen Geschehnisse wie die Waldbrände waren Entsetzen, Empörung, Wut und kurze Ohnmacht… Wir kamen gerade aus den Bergen retour, wo ich bewusst auf Handy und technische Geräte verzichtet hatte und diese Zuhause ließ. Der Rest von uns hatte diese zwar mit jedoch während der Zeit in den Bergen auf ein Minimum reduziert. Es war dort oben so ruhig, friedlich und harmonisch, die Geräusche der Kuhglocken und der dort freilaufenden Pferde, die auch mit Glöckchen versehen sind, waren wohl die lautesten Geräusche die außer unseren Echorufen zu hören waren.

Zurück im Tal, also in der Zivilisation brauchte ich eine Weile um wieder ganz anzukommen, mich vom Umgebungslärm, den vermehrt einströmenden Energien und allem Sonstigen nicht stören zu lassen. Tags darauf begann ich mich mit den aktuellen Bränden, die ja nicht nur den Amazonas sondern auch den Kongo und die Taiga-Wälder betreffen zu befassen.
Zuerst schimpfte ich auf die machtgeilen Gierschlunde, *piep, *piep, war entsetzt und kurz völlig außer mir vor Verzweiflung…doch dann beruhigte ich mich, da ich weiß dass ich mit aggressivem Gebrüll eben genau diese nichtlichten Energien nähre und dies nicht wesentlich zur Lösung beiträgt. Also begann ich bei mir selbst, widmete mich allen Themen die bei mir dadurch hochkamen, auftauchten und womit ich aufgrund der Brände noch in Resonanz ging. Erst dadurch stellte sich ein neuer Blick, ein Durchblicken der Situation und ein Betrachten aus unterschiedlichen Perspektiven ein. So erhielt ich die Informationen welche ich brauchte um hinter die bröckelnden Fassaden zu blicken und es fügten sich mir die Puzzleteile zusammen, welche mich auch das Positive daran erkennen ließen und auch die Tatsache der Angst- und Panikmacherei die damit versucht wird.
Erst später als ich mit meinen Themen durch war, arbeitete ich energetisch an den allgemeinen Faktoren und durfte auch einiges für das Kollektiv tun, was reif war gelöst zu werden. Dabei erfuhr ich Interessantes über das Feuer, die Differenzierung zwischen dem zerstörerischen-lebensvernichtenden und dem heilsamen-lebensstärkenden Flammen und auch Details zu den Vorgängen…bis ich an dem Punkt angelangte von dem aus ich klar durchblicken darf, dass sozusagen die Wahrheit weiterhin ins Licht strebt. Von daher eine grenzgeniale Zeit um sich doch auch daran zu erfreuen dass so Viele in Erwachensprozessen sind, unglaublich wertvolles in Bewegung kommt und dem was sowieso geschieht, der Befreiung des Erdplaneten.

Es kann gerade für sensible Menschen von Bedeutung sein sich nicht alles zu Herzen zu nehmen, eine gewisse Distanz zu bewahren und damit Grenzen zu setzen, diese wiederrum geben dem eigenen Leben die notwendige Struktur. Seit vielen Jahren meide ich Mainstream-Nachrichten und das aus für mich guten Gründen. Interessiere ich mich für bestimmte Themen, so kommen die für mich bedeutsamen Informationen wie auch die der Brände ohnehin auf den unterschiedlichsten Wegen zu mir und ich habe dann meine eigene Art, meine Eingebungen und Intuition um die notwendigen Hintergrundfakten zu sammeln, zu verdauen und daran zu reifen. Ein jeder von uns hat dabei seine eigene Art damit umzugehen und eine eigene Weise diese Ereignisse zu verarbeiten. Dabei ist in all dem eines ganz klar sichtbar, dass es jetzt mehr denn je um Zusammenhalt, das Miteinander und dem Gehen von neuen Wegen geht…

 

Und wieso gab es im Paradies keine solchen Probleme wie heute?
Wenn Probleme auftraten, ließen die Menschen sie keinen Schaden anrichten,
sondern nutzten sie, um ihr Leben zu vervollkommnen.

Wladmimir Megre

Du hast nie gelernt dich zu artikulieren…

Der ein oder andere kennt diese Parole vielleicht aus dem Ärzte Song „schrei nach Liebe“. Ach was haben uns diese wunderbaren Kerle mit ihren Liedern durch die Zeit unserer jugendlichen Rebellion begleitet. So wild und aufrüttelnd deren Texte manchmal sind, will ich persönlich diese keinesfalls missen. Vor allem in dem Lied schrei nach Liebe stecken Wahrheiten drinnen, die wir uns damals im Jugendzentrum gegenseitig zubrüllten. Noch Kind und doch an der Schwelle zur Jugendlichkeit waren viele Lieder unsere Lehrmeister. Begriffen wurde dieses Lied jedoch auch erst als Erwachsene, immer wieder einmal höre ich es an und erkannte dass dies doch viele Menschen betrifft. So erforschte ich den Text genauer und vor allem das Artikulieren ist ein Thema welches mich beschäftigte und mich aufforderte wieder viel mehr in mein Leben und den Alltag zu integrieren. Das Wort Attitüde habe ich nach dem Hören des Liedes schon so manches mal gegoogelt, was übrigens Einstellung, innere Haltung bedeutet…mittlerweile nutze ich für solche Fälle ein Wörterbuch, lasse unbekannte Worte erstmal wirken oder verwende DuckDuckGo für solche Wissenslücken.

Damals als wir eine coole-wilde Clique waren und der ganze Ort uns gehörte, wir dementsprechend mit dem Ghettoblaster auf den Schultern lässig durch die Straßen schlenderten und uns gegenseitig dazu ermutigten die Welt und alles um uns herum richtig scheiße zu finden, wie es in der Jugend halt so ist. War auch das in unserer jugendlichen Rebellion, von manchen ein stummer Schrei nach Liebe – nach dem Sinn des Lebens & Angenommen sein – nach Zeit mit den Eltern, die jedoch bei den meisten von früh bis spät arbeiten gingen und meine renovierten ganz nebenbei ein altes Haus, damit wir ein Dach über dem Kopf haben und etwas zum Essen auf dem Tisch steht…während wir uns mit unseren Freunden herumtrieben. Es war eine bereichernde Phase und wohl kaum in einer Zeit sind wir so frei in den Köpfen als zu jenen bevor der Ernst des Lebens begann.

 

Artikulation als bedeutsames Instrument zum Leben unseres wahren Wesens
 

Es sind wohl bei einem Jeden unterschiedliche Alter, Zeitpunkte oder Ereignisse die darauf konditionierten, natürliche Reflexe eher zu unterdrücken und der Artikulation dessen was wirklich in einem vorgeht immer weniger Raum zu geben. Fakt ist jedoch dass viele Menschen gesellschaftlich auf ein angepasstes und wie es erwünscht ist Verhalten hin erzogen wurden. Sitz beim Essen still, rede nicht so einen Blödsinn, halte dir die Hand vor wenn du gähnst, du hast ja einen Vogel und so weiter und so fort… Dabei will ich nicht von Schuld der Eltern, Schulen oder sonstigen Autoritäten sprechen, auch diese haben zu ihrer Zeit und ihrem Wissensstand das aus ihrer Sicht und ihren Möglichkeiten Beste gemacht. Schuld in dem Sinn existiert nicht, sie ist eher eine Angstfalle…aus meiner Sicht gibt es Anteile der Verantwortung, die ein jeder von uns hat und die wir übernehmen dürfen oder auch ablegen dürfen, wenn wir diese für jemanden tragen.

Mir wurde der Wert und Sinn des sich Artikulierens bewusster, damit meine ich nicht das sinnlose in der Gegend herumbrüllen, schreien oder in irgendeiner Form Aggressionen blindwütig auszustoßen. Es ist bei den Kindern noch so schön zu beobachten, sie lassen ihre Emotionen sofort raus, Enttäuschungen werden mit einem Stampfen und Gestikulieren verstärkt und es wird geseufzt und gematschkert. So kann sich erst gar nichts von den kurzlebigen Regungen der Emotionen aufstauen, die von außen kommen oder ein Programm in uns ansprechen. Somit ist es einfach auf der Gefühlsebene zu bleiben, dass zu spüren was wir in uns selbst fühlen und dies auch zu artikulieren, eben in einer ruhigen, liebevollen und wertschätzenden Art und Weise.
Manche Menschen stopfen Alltagsfrust in sich hinein, weil es sich bereits automatisiert hat, meist solange bis das Fass voll ist oder der innere Vulkan bereits einen Hitzepunkt erreicht hat und ordentlich am Brodeln ist. Da kann ein falsches Wort, ein schiefer Blick oder sonstige Trigger reichen um die Fassung zu verlieren und zu explodieren. Das dann meist auch noch Mitmenschen gegenüber die uns nahestehen, die unser Bestes wollen, die uns lieb sind und die es am wenigsten hätten abbekommen sollen, weil diese daran völlig unschuldig sind.

Stress ist derzeit einer, wenn nicht sogar der schädlichste Faktoren in unserer Gesellschaft, ein Großteil der Krankheiten, körperlicher und auch psychischer Natur rührt aus dem Stress heraus. So viele Menschen geben in ihrer Arbeit eine Leistung von 150 Prozent oder mehr, meist weil es gar nicht mehr anders geht. Der Leistungspegel ist hoch, der Druck der Existenzangst steigt bei vielen und in der Funktionsgesellschaft zu versagen oder gar Schwäche zu zeigen wäre ja eine Blöße. Es wird von einem Event zum anderen gehetzt und das Leben zieht bedeutungslos vorbei. Wo ist die Zeit inne zu halten, sich selbst zu spüren, einfach da zu sein?

Sich zu artikulieren kann auf die unterschiedlichsten Arten geschehen. Zu vermeiden ist jedoch ein in sich selbst hinein jammern, ein sich klein machen und ein die Mitmenschen anjammern oder die Ohren vollsudern. Es gibt Menschen die bei allem und überall immer was zum Nörgeln finden, das dürfen sie auch, allerdings dürfen wir als Gesprächspartner auch ein klares Stopp aussprechen wenn uns Gespräche runterzieht, auslaugen, ermüden und nicht förderlich sind…der Nörgler wird es früher oder später zu schätzen wissen. Angeblich ist Österreich das Land in dem es die meisten Worte dafür gibt und es wird uns Österreichern auch zugeschrieben dass wir ein Jammervolk sind, doch es gibt zum Einen auch viele Ausnahmen und zum Anderen muss es nicht so bleiben, jeder kann zu jedem Zeitpunkt für sich entscheiden davon auszusteigen und das für sich zu beenden.
Dazu kann es sinnvoll sein sich selbst in Form eines Zeugen, dem mitgeteilt wird dass das Jammern hiermit beendet ist oder in Form eines Gummibandes welches Du eine Weile am Handgelenk trägst und immer wenn Du Dich selbst beim Jammern, negativ Denken etc. erwischt einmal kurz schnalzen zu lassen. Das klingt zwar ein wenig nach einer sadistischen Variante, ist jedoch sehr wirkungsvoll und hat den Nebeneffekt dass dabei auch klar wird, höre ich auf zu klagen, so höre ich damit auch auf mich selbst zu verletzen.

Es gibt auch Situationen wo man vielleicht etwas zu sehr in den eigenen Befindlichkeiten gefangen ist, sich darin immer wieder suhlt und länger als notwendig davon befangen ist, diese gilt es stets möglichst rasch zu erkennen und die ungute Situation zum eigenen Wohle zu verändern.
Hier ist es von Bedeutung sich bewusst zu machen, dass wenn wir etwas immer auf die gleiche Weise machen und mit dem Ergebnis unzufrieden sind es an der Zeit ist etwas am Ablauf zu verändern. Es wäre irrsinnig zu meinen, dass wenn Du Befindlichkeiten hast mit denen Du Dich unwohl fühlst und in Deinem Verhalten nichts veränderst, dass es zu einem anderen Ergebnis führen würde. Um von Deinen belastenden Befindlichkeiten in Dein Wohlbefinden zu gelangen ist es ganz einfach an der Zeit den Ablauf zu verändern und damit zu neuen Ergebnissen führen…auf deutsch gesagt deine Komfortzone zu verlassen und das Land der Abendteuer zu betreten.
Das Gute daran ist dass Du die Veränderungen rasch merkst und wenn Dir diese nicht gefallen würden, kannst Du immer noch in Deine alten Gewohnheiten zurückkehren, was jedoch in den wenigsten Fällen passieren wird. Also habe den Mut einfach etwas anders zu machen als Du es bisher getan hast und wenn es nur Kleinigkeiten sind, Du morgen Früh einfach einmal mit dem anderen Bein zuerst in Ihre Hose schlüpfst, die Kaffeetasse mit der anderen Hand hältst oder Du auf einer freien Fahrbahn für eine Weile auf dem Mittelstreifen fährst, anstatt auf der dafür vorgesehenen Fahrseite. Doch Vorsicht, letzteres nur mit freier Sicht auf den eventuellen Gegenverkehr und ohne dabei dich selbst und andere in unnötige Gefahr zu bringen, durchführen…

Artikulation ist auf jeden Fall aus meiner Wahrnehmung ein bedeutsamer Faktor, um im eigenen Gleichgewicht zu bleiben, in der persönlichen Mitte zu sein und um das was uns betrifft auszugleichen, wie auch um Ungerechtigkeiten zu lösen… Damit möchte ich das Artikulieren jedoch gar nicht auf das rein sprachliche reduzieren/isolieren, es darf mit vollem Körpereinsatz, mit Gestikulieren geschehen und mit wahrhaftigen Ausdruck stattfinden. Ein Seufzen, ein Stöhnen, ein einfaches maaahh kann so viel bewegen, ist es authentisch echt und in dem Moment das was ich auszudrücken habe, kann es mehr bedeuten als ein leeres Blabla. Wie wichtig es ist diese auch emotional gesteuerten Töne aus dem Körper rauszulassen, beobachte ich immer wieder bei den Kindern, vor allem bei denen die noch das Glück haben unangepasst in einer angepassten Gesellschaft leben dürfen.

Auch die andere Seite, die der Freude, des Glücks nicht oder mangelnd zu artikulieren kann auf Dauer schädlich für Dich sein. Wenn Du mal so überlegt wann Du das letzte Mal so richtig ausgelassen und fröhlich warst, dauert es womöglich eine Weile bis dir eine Situation einfällt. Vielleicht ist es sogar herausfordernder das Glück zu artikulieren, die Freude die erlebt wurde als die eher zu beklagenden Erfahrungen des Lebens, weil die meisten von uns das in Unterhaltungen viel mehr gewohnt sind, anstatt uns gegenseitig das wahre Schöne, Lebendige und Freudige mitzuteilen.

Auch neigen wir dazu vieles was wir alltäglich erleben und uns bereichert, Freude bereitet oder auch einfach unser Leben erleichtert als selbstverständlich hinzunehmen. Den täglichen Guten-Morgen-Kaffee, der einem auch noch ans Bett gebracht wird. Die angenehmen Pläuschchen mit Freunden, ein gemütliches Beisammensein mit der Familie und so weiter.
Denn das ist ja sowieso immer da, warum also sollten wir die Freude daran artikulieren? Eben gerade deshalb! Da wir gerade das was uns im Leben gut tut, uns glücklich macht und wenn es eben all diese Kleinigkeiten in Summe sind, auch wertschätzend ausdrücken dürfen und dazu reicht oftmals ein einfaches schön dass du bist… Denn umgekehrt neigen wir dazu gerade im alltäglichen, die kleinen Schwächen zu kritisieren, uns über etwas das nicht so gut lief zu ärgern, das was uns fehlt zu bedauern und ist es nur ein kleiner Teil, neigen wir dazu dem mehr Gewicht zu geben, als dem was wir bereits besitzen. Daher dürfen wir auch daran denken das was scheinbar selbstverständlich ist, das was sowieso getan wird als wertvoll anzuerkennen, kleine Gesten wertschätzend anerkennen und sich daran zu erfreuen, sowohl im Geben als auch im Nehmen.

Etwas zu artikulieren heißt nicht immer dass wir dies verbal ausdrücken müssen, es kann auch durch das Schreiben, das Malen eines Bildes oder einfach durch das bewusste Fühlen/Empfinden sein. Gerade wenn man in einer Situation auf jemanden wütend ist, sich ärgert oder einfach Unverständnis da ist, hilft es einen Brief zu verfassen, alles raus zu schreiben was gerade in einem vorgeht, ohne dabei nachzudenken. Dies kann entweder ganz frei gemacht werden oder Du setzt Dir einen bestimmten Zeitrahmen von zum Beispiel 15 Minuten. Diesen Brief kannst Du anschließend dem Feuer übergeben und damit verbrennen oder auch in kleine Stückchen zerreißen und entsorgen. Aufheben empfehle ich in so einem Fall nicht, da es gerade hier sinnvoll ist mit dem Geschriebenen und damit auch mit dem was Dich ärgerte abzuschließen.

Oder Du gehst an einen Fluss oder See suchst Dir dort Steine, hältst diese einzeln eine Weile in den Händen und übergibst den jeweiligen Steinen das was Dich belastet, um diese abschließend ins Wasser zu schmeißen. Steine werfen kann sehr befreiend sein, solange Du diese nicht auf Deine Mitmenschen oder Enten im Wasser wirfst…denn wie wir ja alle wissen, wer im Glashaus sitzt – soll nicht mit Steinen werfen. 

Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradiese, wir wollen es nur nicht wahrhaben;
wenn wir es aber wahrhaben wollten, so würden wir morgen im Paradiese sein…
Fjodor Dostojewski aus die Brüder Karamasow

Wie auch immer Deine individullen Artikulation stattfinden, wichtig dabei ist darauf zu schauen ob es reicht dies mit Dir selbst auszumachen, ob es besser ist die Beteiligten daran teilhaben zu lassen, wenn es sich zB um Freude handelt oder aber auch einfach im Stillen genossen wird. Wichtig und bedeutsam ist dass wir uns selbst die Erlaubnis dazu geben und uns unseren Selbstausdruck gestatten, denn so kann das was uns Teils durch Erziehung oder auch durch die gesellschaftlichen Ansprüche abgestellt wurde, ganz einfach erwachen und uns dabei unterstützen uns selbst so anzuerkennen wie wir sind, mit allem was wir sind, so dass wir spüren „Ich bin richtig ~ so wie ich bin ~ mit allem was ich bin.“ Und dies ehrlich und aufrichtig zu uns selbst sagen zu können, gibt uns die Erlaubnis dies auch unseren Mitmenschen zu gestatten.

Finde Deine Arten Dich zu artikulieren, sei ruhig mutig darin Dich selbst und das was wirklich in Dir vorgeht immer mehr zum Ausdruck zu bringen, dich zu zeigen und dadurch authentisch zu Dir zu stehen. Beobachte Kinder wie diese sich artikulieren, wenn sie etwas nicht bekommen stampfend, gestikulierend und mit maah, pfff und co ihre Befindlichkeiten ausdrücken…wie auch umgekehrt wenn diese etwas bekommen wonach ihnen ist, welch kindliches Strahlen und warmherzige Freude sie dabei zeigen.

 

In diesem Sinne ein hoch auf die friedvolle Artikulation mit allen Sinnen!
Alles Liebe & Einigkeit, Patrizia Schimpl

 

P.S. Mir geht es um den Sinn der Sache, wer Fehler findet darf diese gerne behalten. Meine Beistrichsetzung ist willkürlich, meine Rechtschreibung eigensinnig und meine Wortwahl intuitiv, weshalb ich mir abgewöhnt habe die Worte, die während des Schreibens fließen, großartig zu korrigieren. 

 

Dazu der Song der Ärzte Schrei nach Liebe welcher unbedingt in einer wertfreien Haltung gehört werden sollte und nicht als beleidigend, sondern vielmehr zum Heilen emotionaler Wunden, Ansichten und nicht mehr dienlichen Prägungen genutzt werden kann. Denn wie es Veit Lindau so treffend formulierte, kein Mensch wird als Arschloch geboren.