Liebe Leser!

Durch eine liebe Seelenschwester wurde ich wieder an die Kraft, die Einfachheit und die magische Wirkung des Bejahens erinnert. Diese lässt sich ganz einfach während alltäglicher Tätigkeiten anwenden oder auch zum intensiveren Arbeiten in schriftlicher Form nutzen. Gerade in Phasen in denen das Leben anstrengend scheint, alle möglichen Herausforderungen anstehen, einiges fordert, abverlangt und viel zu bewältigen ist, ist es für mich immer wieder erstaunlich wie einfach wahre Energie- und Seelenarbeit ist. Hier betone ich nochmals energetisches Arbeiten ist immer einfach, im Einklang mit der Seele fließend, im Fluss des Lebens und im Einklang mit dem Kosmos. In der aktuellen Phase sind wir auch mit den unterschiedlichsten Widerständen konfrontiert, diese können im Außen sein oder sich auch in Form von inneren Widerständen bemerkbar machen. Sie zeigen uns auf wo es Handlungsbedarf gibt, was nicht oder noch nicht in Ordnung ist in der Welt, in unserem Leben und was verändert werden will. Sie haben ihre Berechtigung, können sich zeigen und dürfen sein und dennoch darf uns dabei auch bewusst sein, dass Widerstand Druck erzeugt und dieser ist nicht immer wohlwollend und somit nicht überall angebracht.

Es gibt Situationen in denen wir auf Widerstände stoßen, die es aufzulösen gilt und durch die wir durchgehen dürfen oder manchmal auch müssen. Dabei gilt es jedoch zu unterscheiden welche davon wirklich dienlich sind und welche davon sich gegen einen selbst wenden, aufhalten oder nur Verwirrspiele sind. Es kann durchaus Sinn machen Druck, wenn dieser wahrhaftig ein Teil des aktuellen Prozesses ist zu nutzen. Was sich auch durch das Bejahen integrieren lässt, bejahe ich den Druck und komme dadurch in eine Haltung in der Anspannungen sich lösen und sich dazu ein Funken Freude gesellt, somit eine juhuu das macht mir Druck Einstellung aufkeimt, so kann diese Kraft aus dem eigenen Inneren sehr dienlich sein. Auch steht es geschrieben, dass je größer der Widerstand ist, umso größer auch das Potential ist dass sich dahinter verbirgt…darüber lässt sich eine Weile sinnieren. Da in vielen Lebensbereichen, Systemen und Organisationen Veränderungen anstehen, Neuerungen gefordert werden und Strukturen sich ins positive wandeln, stehen manche derzeit auch mehr oder weniger unter Druck. Entscheidungen sind zu treffen, Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten und Teams sind zu formen. Das scheinbare Chaos birgt jedoch auch eine grandiose Ordnung in sich, die mit dem Verstand nicht zu erfassen ist und doch ist sie da und zeigt sich Stück für Stück, um uns zu führen, neue Wege zu eröffnen und ein lebenswertes Sein zu erschaffen. 


Die wahre Freiheit macht Angst, ist das wirklich so ? 

Isolation, das Vorenthalten von Informationen oder gar absichtliches Desinformieren schadet einem Lebewesen laut vielen psychologischen Studien weit mehr als direkte Folterung, Beleidigung oder andere Gemeinheiten. Es ist also nachgewiesen, dass das Isolieren von Menschen, das Trennen von der Sippe und das Vorenthalten von Informationen, keinen Klartext zur wahren Sachlage zu reden, mehr Schaden anrichtet als es die Wahrheit jemals könnte. >Angst ist nur eine Illusion.< Diese Aussage war vor vielen Jahren eine der ersten aus der spirituellen Szene, die sich mir einprägte. Angst ist nur eine Illusion die Dich von Deinem Glück trennt. Immer wieder mal hat es mir in unzähligen Situationen den Arsch gerettet wie man so schön sagt, indem ich mich daran erinnerte und damit die Angst durchschauen konnte. Aja diese Angst die ich im Moment verspüre oder auch glaube zu verspüren, ist eine Illusion die mich täuscht und mich von dem abhalten will was hinter dieser Angst, die sich dazwischen schob stand. Daran erinnerte ich mich und binnen Sekunden löste sich die Angst auf und schon ratterten die Informationen rein, woher sie kam, wie sie entstand und was ich benötige um in meine Klarheit zu kommen. Ist es denn wirklich noch so dass uns das Neue, Unbekannte das auf uns zukommt noch Angst macht? Ist wahre Freiheit etwas das es zu fürchten gibt? Welche Illusion erzeugt diese Angst, wenn wir es bevorzugen in der Angst zu verharren anstatt in das Neue, Unbekannte zu gehen?

Selbstverständlich sind sehr viele Menschen daran gewöhnt dass ihnen vorgegeben wird was zu tun ist, dass einem der Chef, der Vorgesetzte, der Politiker etc. schon sagt was richtig ist, was zu tun ist und vielleicht auch noch vorgegeben wird wie es zu tun ist. Doch sind alte Gewohnheiten noch lange kein Grund dafür dass wir uns davon abhalten lassen in die Freiheit zu gehen.

Menschen brauchen wohl derzeit noch Führung und manche bevorzugen es vielleicht wenn ihnen das meiste vorgeschrieben wird, weil es auch bedeutet dass die Verantwortung dem obliegt der uns die Vorschreibungen macht. Unsere Gesellschaft ist Großteils so aufgebaut dass wir glauben, ohne Führung/ ohne Leiter und ohne Autoritäten nicht auskommen zu können. Womöglich können wir es jedoch schon, dazu will ich anregen und mich selbst immer mehr in Eigenverantwortung, Eigen- &Selbstermächtigung und Selbstbedeutsamkeit leben. Natürlich ist dies ein kleines Experiment, ein neu strukturieren von Lebens-, Verhaltens- und Handlungsweisen und ein verlassen/ verabschieden von alten Strukturen. Annahmen, Meinungen etc. sind wie Computerprogramme die in den Köpfen stecken, die automatisch ablaufen und wenn sie die Oberhand gewinnen, trotz bester Absichten, auch wieder nur Teilansichten hervorbringen. Wie gesagt ist Führung derzeit sicher noch ein wesentlicher Bestandteil und doch steht es uns frei selbst zu entscheiden welche Art der Führung wir wählen. Welche Art von Führung wäre es die mich in Eigenverantwortung souverän handeln lässt, frei von Reglementierungen, unschöpferischen Vorschriften und einengenden Regeln, doch im Einklang mit den kosmischen Gesetzen? Ist es mir möglich meine innere Führung zu finden, dieser zu trauen und wahrhaftig im Rahmen der Möglichkeiten nach meiner inneren Führung zu handeln? Was sind die Konsequenzen für mich, in der Eigenverantwortung, in der Selbstermächtigung zu handeln? Richtig, wir können dann niemand anderem die Schuld geben, uns nicht bei einem Gott der außerhalb von uns ist beschweren über ein miserables Schicksal, nicht den Patner anspinnen und verantworlich machen für die mangelnde Lebensfreude und auch nicht unsere Kinder und die Unordnung in den Zimmern für die schlechte Laune verantwortlich machen.

Haben wir ein Problem, einen Konflikt zu lösen sagen wir normalerweise „ich denke darüber nach, ich muss zuerst nachdenken damit ich das Problem lösen kann.“ Doch was wenn das zu viele oder vorgebenes Denken das Problem ist, was soll es dann bringen nachzudenken? Oftmals kann gerade dass darüber nachdenken, das verstreichen der Zeit dazu führen dass es schwieriger wird als es nötig wäre. Als Beispiel dafür ist ein Gang zu einer Behörde, wir kommen mit einem Anliegen hin, denken zuvor darüber nach was alles passieren könnte, legen uns zurecht was wir sagen können und je mehr wir darüber nachdenken umso mehr können Zweifel, Ängste oder Unsicherheiten auftreten. Gehen wir gelassen in das Gespräch, natürlich vorbereitet auf das jeweilige Anliegen und sind dabei in einer entspannten Haltung, so geben wir der Situation die Freiheit sich zu entfalten wie es im HierJetzt ist. Ein lustiges Erlebnis zum Thema Denken, Vor- und Nachdenken hatte ich mit einer meiner beiden Schwestern bei einem Spaziergang, diese Perspektive haben wir durch unseren Vater und seine, für ihn typischen Aussagen mitgegeben bekommen. Denn sie besuchte mich mit ihren Kindern und wir gingen mit meinem damaligen Leihhund, Diego eine Runde am Fluss spazieren. Als wir bereits weiter hinten am Weg im Wald bei den Teichen ankamen, die an diesem Tag unser Ziel waren begann es zu regnen. Da uns allen Vieren der Regen nichts machte, es ein warmer Tag war und wir ja eh nicht aus Zucker sind gingen wir in einem gemütlichen Tempo Richtung nach Hause. Auf dem Weg trafen wir zwei Männer von denen uns einer schief anredete und meinte „hättet ihr halt ein wenig nachgedacht und einen Schirm mitgenommen, dann würdet ihr jetzt nicht nass werden.“ Woraufhin meine Schwester antwortete „Nachdenken hätte uns da nicht viel gebracht, da hätten wir schon Vordenken müssen.“ Recht hatte sie, damit wir bei eventuellem Regen einen Schirm mithaben, wäre das Vordenken notwendig gewesen, also vorausschauend zu planen dass das Wetter umschlagen könnte. Wir lachten alle zusammen und gingen unseren Weg weiter. Im HierJetzt gut dazustehen, im Augenblick sein ist aus meiner Sicht auch immer die Tatsache dass wir zwar im Moment handeln, doch auch eine gewisse Vorausschau stattfindet, dies läuft meist unbewusst ab und gestaltet die nächsten Schritte mit.

Die meisten Menschen haben Angst, dass sie ihre Freiheit verlieren, wenn sie lieben,
und können nicht glauben, dass die Liebe gleichzeitig die größte Entwicklung der Freiheit bedeutet.
Erich Fromm

Das Feld der Probleme…

Eine kurze Geschichte und auch als energetische Übung geeignet zum Thema Probleme, die ich sehr passend finde und die mich Selbst immer wieder unterstützt zu wissen dass ich mit nichts und niemandem mein Leben tauschen wollen würde, nicht einmal dann wenn es mal extrem schwierig ist…

Stelle dir vor Du und eine Gruppe von Menschen kommen auf einem Feld zusammen, es kann ein frisch geackertes sein, ein Feld mit Getreide oder auch einfach ein Feld mit Blumen. Du selbst und ein jeder der Anderen hat seinen Rucksack mit, in dem die Probleme oder auch Lebensthemen hinein gepackt sind mit dabei. Nun stehen alle auf diesem Feld und ein jeder hat einen gleich großen Bereich für sich, dort legt ihr Eure Rucksäcke ab und offen vor Euch hin…zeigt diese, betrachtet sie eine Weile und erzählt ein jeder ein wenig von den Themen/ Problemen. Alle sind ganz unterschiedlich, nach und nach betrachtest Du die Probleme Deiner Mitmenschen, fühlst Dich vielleicht sogar hinein wie sich das für den jeweiligen Menschen anfühlt, erkennst Steine die auf dessen Wegen liegen und siehst was diese Menschen bereits bewältigt und geschafft haben und was Dir dazu noch alles in den Sinn kommt. Nun wo Du klar siehst dass Du nicht der einzige Mensch auf diesem Feld mit Problemen bist, darfst Du Dir aussuchen ob Du wieder Deinen eigenen Rucksack mitnehmen willst oder Dir lieber den Rucksack, die Themen von jemand anderen einpacken würdest?! Sei dabei ehrlich zu Dir selbst und lasse alle Gedanken, Gefühle und Bilder zu die dazu hochkommen. Dann schaue Dir an wie Deine Entscheidung ist, nimmst Du Deinen Rucksack oder würdest Du es bevorzugen den Rucksack von jemand anderen zu tragen? Denn manchmal kann es einem so erscheinen als wären die Lebensthemen von anderen leichter, als hätten diese mehr Glück, als wäre es für diese ein Kinderspiel usw.

Meiner Wahrnehmung nach wird sich ein jeder Mensch den eigenen Rucksack wieder mitnehmen und bestenfalls dabei sogar erkennen dass die Probleme/ Themen gar nicht so problematisch sind wie wir glauben und womöglich doch auch ganz viel Positives, Schönes und Glück beinhalten. Denn wie heißt es so schön aus Steinen die Dir in den Weg gelegt werden kannst Du etwas Schönes bauen. Ein kleines Geheimnis ist auch noch dass das Universum, das Leben, die Schöpfung oder wie auch immer Du es für Dich bezeichnest, uns immer nur die Aufgaben gibt welche wir auch problemlos bewältigen/ lösen können. Wenn wir also verzagen, missmutig sind und glauben dass wir etwas nicht schaffen/ bewältigen könnten, geht es meist nur darum eine neue Perspektive einzunehmen. In manch anderen Situationen Mitmenschen zu involvieren und miteinander kreativ zu sein was die bestmöglichen Vorgehensweisen sind. Unterstützung/ Hilfe anzunehmen und zu wissen dass niemand alles alleine schaffen muss, sondern sich ein aufrichtiges Miteinander und Füreinander entwickeln darf. Fernab von ich helfe Dir damit Du mir hilfst oder auch das etwas verdrehte Gutmensch Verhalten wenn ich Gutes tue dann kommt auch Gutes zu mir… Damit wären wir ja schon während der Handlung in einer Einstellung die aussagt dass ich dieses oder jenes nur tue damit mir dadurch Gutes geschieht. Vielmehr sollten unsere Taten, unser Handeln dem entspringen wonach Dir selbst ist, tust Du es von Dir heraus, aus Dir raus gerne und bist damit in Deiner Schöpferkraft, so erzeugt die wohlwollende Absicht auch die Resonanz dass Du noch mehr davon in Deinem Leben anziehst. Auch bin ich hier mehr für die Wertschätzung, die Bedeutsamkeit an sich, als dafür zu messen oder abzuwiegen…oftmals geben wir einem bestimmten Menschen sehr viel, doch erhalten nichts zurück und es kommt von jemand ganz anderem, auf eine andere Weise zu uns zurück…es entsteht ein Kreislauf der Fülle und des glücklich Seins. Die Dankbarkeit, das ewige Danken und Bitten hat nicht die Schwingung wie es die Freude zu erreichen vermag, bin ich dauernd nur dankbar und bitte um jede Kleinigkeit, so versäumen wir oftmals die wahre Freude darin, spüren gar nicht mehr ob wir uns wirklich freuen, sondern sind mehr in dem Pflichtbewusstsein dass wir doch dankbar sein müssen. Dazu ein kleines Experiment, schaue mal wenn Besuch bei Dir war und ihr euch verabschiedet – wie spürt es sich an wenn Du den Besuchern sagst „Danke dass ihr bei uns wart.“ und wie im Gegensatz dazu „Es freut mich dass ihr bei uns wart.“ oder auch „Schön dass ihr uns besucht habt.“ Du wirst merken es macht einen wesentlichen Unterschied.

 

Die magische Kraft des Bejahens… 

Nun zum Bejahen und Entsagen. Wie fühlt es sich an etwas zu bejahen, wenn Du in Dir die Stimmigkeit spürst und dazu ein authentisches ja empfindest? Als ich vor wenigen Tagen das Lied Eternal Flame, welches ja ziemlich jedem geläufig sein wird, hörte dachte ich bei mir so „nein das stimmt, ich will es nicht verlieren dieses Gefühl, das Gefühl an sich.“ Bewahren will ich es mir, auch in Zeiten von Krisen mein Gespür für mich Selbst, Euch & Uns, mein Gespür für Dich, Deine Anliegen, Deine Themen, Dein Leben und die Welt…denn was wären wir ohne unser Gefühl für etwas? Auch das Bejahen ist etwas was sich wie bereits erwähnt ganz leicht im Alltag umsetzen lässt, als Gegenzug zum Bejahen empfehle ich nicht das Verneinen von etwas, obwohl es naheliegend wäre. Denn das Verneinen verschließt eher, dadurch kann es nicht atmen, nicht ins Bewusstsein gelangen und wird verdrängt anstatt dass es sich verwandeln, lösen oder akzeptieren lässt. Wenn ich zum Beispiel meine Wut verneine, wird diese immer weiter vor sich hinbrodeln – schaue ich jedoch ehrlich und rechtzeitig darauf hin was mich wütend macht, so ist es auch möglich das zu verändern. Darum habe ich zum Verabschieden von Belastendem das Entsagen gewählt, was später in den Beispielen noch deutlicher hervorkommt.

Auch will ich vorab zum Bejahen noch sagen dass dies auch wunderbar mit Zweifeln, Skepsis oder anderen ungewollten Zuständen geht. Denn erst dadurch wurde mir wieder bewusst wie toll es ist, indem ich nämlich meine Zweifel bejaht hatte. Sonst bekommen wir ja oft zu hören „lass Deine Zweifel los, lass Deine Angst los, geh aus der Wut raus, verlasse das Drama, lass Deine negativen Gedanken los, usw.“ das tun wir dann und fragen uns wieso wir das mit dem Loslassen nicht hinbekommen. Loslassen zum richtigen Zeitpunkt geht immer leicht, gerade auch Belastendes, Beschwerliches und Negatives loszulassen ist ein reinigender Akt, der einfach vonstatten geht…einzig das Ego kann das Loslassen erschweren, die alten Gewohnheiten oder Opferhaltungen zu verlassen kann die Herausforderung daran sein. Denn in Wirklichkeit können wir nichts verlieren, zumindest was der Liebe entspringt, aus der Wahrheit, Wirklichkeit oder auch göttlichen Quelle stammt kann uns nichts und niemand je nehmen oder zerstören…manchmal wird es uns vielleicht erschwert unseren Seelenweg zu gehen, doch im Endeffekt kann auch das nur verzögert, doch nicht aufgehalten werden.
Doch vielleicht ist dem gar nicht so und es gilt manchmal eben genau diese Zweifel, diese Angst, diese Gedanken anzunehmen, genauer zu betrachten, uns dieser bewusst zu werden, anstatt zu verneinen, zu ignorieren oder ähnliches. Mir jedenfalls ging es im Leben schon manchmal so, dass wenn ich an jemandem, an etwas oder in Situationen Zweifel hatte, sich Bedenken zeigten oder Misstrauen herrschte sich im Nachhinein zeigte dass diese nicht unberechtigt waren. Natürlich habe ich diese auch bearbeitet, aufgelöst und kam dadurch ins Vertrauen und doch stellte sich später heraus, dass genau das eingetreten war, was ich befürchtet hatte. Woraufhin ich für mich prüfte ob ich dies nun durch meine Zweifel kreierte oder ob meine Zweifel der Hinweis darauf waren. Das Wort Zweifel kommt laut Ethymologie von zweifältig/ gespalten und bedeutet somit Spaltung, auch dass macht bewusst das es hier darum geht zu vereinigen und sich dadurch die Zweifel wandeln können. Sei es wie es sei unsere Zweifel haben nur dann Einfluss auf unser leben wenn wir sie nicht klären, sind wir abgeklärt und damit im reinen haben wir einen klaren Blick. Und doch ist es der erste Input, ein aufkeimender Zweifel der immer ein sicheres Zeichen dafür ist dass etwas daran faul ist. Ignorieren wir Impulse wie Zweifel, weil man ja keine Zweifel haben soll, so nehmen wir uns selbst die Möglichkeit daran zu reifen und zu wachsen. Besser ist es dies gleich zu erkennen, gegenzusteuern und nicht erst über sich ergehen lassen, um danach zu heilen was aufgrund der enttäuschenden Situation dann zu heilen ist. Also das berühmte Vorbeugen ist besser als heulen und heilen, kommt hier zu greifen. S
omit bejahte ich also meine Zweifel und siehe da die Erkenntnisse wo diese herkamen, ein Erlebnis aus der Kindheit, gemischt mit einer Erfahrung im jugendlichen Alter und simsalabim wurde sichtbar was es zu lösen gab. Hätte ich diese verneint oder abgelehnt so wäre ich auch nicht zu den Erkenntnissen gelangt.

Du musst dein Leiden bejahen,
um dadurch zum Aufstieg getrieben zu werden.
(Antoine de Saint-Expéry)

Anwendung des BEJAHENS & ENTSAGENS… 

…ist eine ganz feine Sache, die Du in allen möglichen Bereichen, zu allen möglichen Themen und allem wo es Dir dienlich ist nutzen kannst. Bevorzugt solltest Du es dazu verwenden um Dein Leben, Dir das Sein so zu gestalten wie Du es magst, denn die Energie folgt der Absicht. Manchmal ist es jedoch gerade bei ungewollten Verhaltens- oder Denkweisen oder Energien angebracht diese zu bejahen, um die auch positiven Kräfte die darin enthalten sind zu nutzen. Das Entsagen lässt sich anwenden für alles was Du wirklich nicht mehr willst, wovon Du Dich lösen magst und was ausgedient hat. Auch beim Entsagen löst sich das was reif ist, es kommt ins Bewusstsein was von Bedeutung ist, wo lebe ich diese unerwünschten Eigenschaften vielleicht selbst noch, wo nähre ich Energien dieser Art noch, was gibt es zu tun um dafür nicht mehr empfänglich zu sein etc. Hauptsächlich sollte das Bejahen genutzt werden, allerdings ist auch das Entsagen bei manchen Themen genau das Richtige.

Wenn Du das Bejahen für Dich intensiver zum Arbeiten nutzen willst, so empfehle ich unbedingt dies schriftlich zu tun, am besten handschriftlich da dadurch die bestmöglichen Resultate erzielt werden. Ein Zeitraum von etwa 3 Tagen eignet sich dafür wunderbar, nimm Dir dazu täglich eine halbe Stunde bis Stunde Zeit um eine Liste zum Bejahen & Entsagen zu schreiben. Alles das was wir schriftlich, laut ausgesprochen, sichtbar deklarieren hat nochmals eine stärkere Wirkkraft als wenn es nur leise gedacht wird. Zu empfehlen ist es zuerst mit dem Bejahen zu beginnen und nur einen kleinen Teil der Zeit zum Entsagen zu nutzen. Schreibe Dir dabei auf einen Zettel „Ich bejahe…“ und mache Deine Liste mit allem was Du für Dich bekräftigen willst, sinnvoll ist es immer ganze Sätze zu schreiben also immer auch das „Ich bejahe…“ zu schreiben, als nur die einzelnen Worte in einer Wurst. Beim Entsagen machst Du es auch so „Ich entsage…“ Auch braucht es bei manchen Begriffen einen Zusatz wie im stimmigen Ausmaß, im Einklang mit meiner Seele, bereichernden, beglückenden, so wie es ist, so wie es sein kann, auf richtige Art und Weise, in mir, im Außen, im Inneren etc.

Wenn Du fertig bist lässt Du Deine Bejahungen & Entsagungen noch wirken und kannst je nachdem am nächsten Tag Deine Liste weiterführen. Oftmals kommt dabei auch Neues zum Vorschein, es ist leicht möglich dass Du neue Seiten an Dir entdeckst, alte Träume wieder hervorgekramt werden oder Dir bewusst wird dass Du dies & das auch gerne machst. Du kannst dabei alles mit hinein nehmen, seien es Gefühlszustände, Lebenssituationen, Mitmenschen, Talente, Begabungen, Hobbies, Orte, Tätigkeiten und und und

Du kannst dies anstatt schriftlich auch während Tätigkeiten wie Kochen, Putzen oder anderen verwenden, indem Du dies einfach leise in Gedanken machst oder auch laut aussprichst. Oder was optimal ist zuerst die schriftliche Variante und dann in deinen Lebensalltag integrieren, dass Du wenn Dich das Bejahen unterstützt daran denkst es anzuwenden.
Lasse Dich dabei überraschen was Dir zum Bejahen & Entsagen alles so in den Sinn kommt und beobachte dabei auch was sich verändert. Auch ist durch die Anwendung wunderbar zu sehen wie rasch sich positive Veränderungen einstellen.

 

Beispiele für das BEJAHEN sind…

Ich bejahe mein Leben.

Ich bejahe meinen Mann/ meine Frau, meinen Partner/ meine Partnerin, meine Kinder.

Ich bejahe meine Alltagsaufgaben/ meine Aufgaben.

Ich bejahe meinen Brotjob/ meinen Beruf/ meine Arbeitsstelle/ meine Berufung.

Ich bejahe meinen Seelenauftrag/ meine Seelenaufträge.

Ich bejahe die Zuversicht/ die Gewissheit/ die Klarheit.

Ich bejahe meine Geduld/ meine Ideale/ meine Stimmung.

Ich bejahe mein Menschsein im Einklang mit meiner Seele.

Ich bejahe mein wahres Wesen.

Ich bejahe mein freudiges Wesen/ mein sonniges Gemüt.

Ich bejahe die Krise und erkenne sie als Chance.

Ich bejahe das Neue – Unbekannte.

Ich bejahe mein inneres UrWissen.

Ich bejahe die Phantasie/ die Weite/ die Welten.

Ich bejahe meine Talente und darf diese auch im Außen leben.

Ich bejahe die wahre Liebe so wie sie ist.

Ich bejahe Dich so wie Du bist.

Ich bejahe die Freude/ das Glück/ die Leichtigkeit.

Ich bejahe bereichernde Gespräche.

Ich bejahe meine Freunde/ meine Familie/ meine Bekannten/ bereichernde Begegnungen.

Ich bejahe den Stau auf der Autobahn.

Ich bejahe meine Zweifel.

Ich bejahe mein Smartphone.

Ich bejahe die sozialen Medien, besonders die Vernetzung mit Gleichgesinnten.

Ich bejahe die Technik/ Technologie im für mich stimmigen Ausmaß.

Ich bejahe meine Gefühle/ Gedanken/ Emotionen.

uvm.

 

 

Beispiele für das ENTSAGEN sind…

Ich entsage der Negativität in mir.

Ich entsage den negativen Gedanken im Außen.

Ich entsage allem was mich betrübt.

Ich entsage den Lügen/ der Schwere/ den Verwirrspielchen.

Ich entsage denen die mich runterziehen/ die Träume zerstören/ Ideen vermiesen.

Ich entsage denen die mich verletzen/ schlecht behandeln/ auslaugen.

Ich entsage dem Vampirismus.

Ich entsage Neid, Gier und Missgunst.

Ich entsage parasitärem Verhalten/ Narzissmus/ schädlichem Egoismus.

Ich entsage den Verwirrungen, Verirrungen und Verstrickungen.

Ich entsage der Krankheit/ dem krank machenden.

Ich entsage der Unterdrückung/ der Hybris/ der Arroganz.

Ich entsage Fußabtretter für andere zu sein.

Ich entsage der Qual, dem gequält sein.

uvm.

 

Dies sind nur einige wenige Beispiele, die verdeutlichen, dass sich das Bejahen & Entsagen wirklich für alles Mögliche anwenden lässt. Hab viel Freude, beglückende Erkenntnisse und stimmige Resultate damit.  

In diesem Sinne ich bejahe mein Sein und freue mich diesen planetaren Prozess spielerisch-leicht zu meistern.
In Liebe & Einigkeit – Patrizia Schimpl

Liebe ist der Entschluss das Ganze eines Menschen zu bejahen,
die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.
(Otto Flake)

Dazu das Lied „Das leichteste der Welt von Kid Kopphausen“, es beinhaltet eine lebensbejahende Kraft und unterstützt dabei sich vom Leben lieben zu lassen, einfach dafür dass wir sind. Das Leben als Geschenk zu begreifen und jeden Tag als ein solches zu sehen. Dabei hat es auch eine unterstützende und bekräftigende Wirkung zum Bejahen und bringt mehr Schwung ins Leben.

P.S. Mir geht es mehr um den Sinn der Sache, wer Fehler findet darf diese gerne behalten. Schreibfehler dienen der Belustigung oder der Bewusst-werdung, da wir freie souveräne Wesen sind, nehmen wir uns die Freiheit Wörter deren Bedeutung wir als WICHTIG empfinden GROSS zu schreiben wie z.B. Lieben, Fühlen, Feiern etc. Alles was wir für einander tun sollte groß sein, das enthält die Schwingung des ICH BIN im TUN und im SEIN. Doch Du entscheidest siehst Du die Fehler oder Fühlst Du die Energie der Botschaft darin?