Die 11 Weisen

Nun, es trug sich vor sehr, sehr langer Zeit zu, dass sich die 11 Weisen des Universums zusammen setzten, um zu beraten wo sie das große Geheimnis um die Schöpfung und die größte Macht der Schöpfung vor dem noch so unreifen Menschen verstecken könnten, damit er in seiner noch so großen Unreife, diese nicht missbrauche und Schaden anrichten könnte.

So trat einer der 11 Weisen hervor und sprach, dass es doch recht klug wäre, wenn man das größte Geheimnis und die größte Macht der Schöpfung auf dem höchsten Berg vor dem noch so unreifen Menschen verstecke. Dann könnte er die wunderbare Macht nicht mit seiner Unreife missbrauchen.

Man überlegte und dann trat ein anderer der Weisen hervor und sprach „Irgendwann wird der noch so unreife Mensch in der Lage sein den höchsten Berg in seiner Abenteuerlust zu erklimmen und dann würde er die größte Macht, das größte Geheimnis des Universums finden und schließlich durch seine Unwissenheit missbrauchen.“

Die Weisen berieten eifrig weiter, dann trat ein anderer der Weisen hervor und sprach „dann lasst uns doch das größte Geheimnis und die größte Macht der Schöpfung und des Universums auf den tiefsten Grund des Wassers, des Meeres, vor dem noch so unreifen und törichten Menschen verbergen. Dort wird er nicht hinab gelangen.“

Man beriet über den Vorschlag und ein anderer der Weisen trat hervor und sagte, dass der Mensch in seinem Drang und seiner Neugierde sich irgendwann in die Dunkelheit der tiefsten Meere hinab wagen wird, um bis zur tiefsten Stelle des Meeres hinab zu tauchen und dann wird er das größte Geheimnis um die Macht und die Schöpfung finden und dann doch missbrauchen.“

Dann sprach einer der Weisen, dann lasst uns doch das größte Geheimnis und die größte Macht des Universums auf dem Mond, vor dem noch so unreifen Menschen verstecken. Auf dem Mond wird er das Geheimnis nicht erreichen können.

Wieder trat einer der Weisen hervor und sprach „ja aber auch das wird den Menschen nicht lange davon abhalten können in seinem Erfindungsdrang, seiner Neugierde und seiner Fähigkeit die größten Widrigkeiten und Hindernisse zu überwinden, sich eine Maschine zu bauen um bis hinauf zum Mond fahren zu können um dann doch das größte Geheimnis, die größte Macht des Universums zu entdecken, um diese dann zu missbrauchen.“

Jetzt waren alle von den 11 Weisen ratlos. Lange grübelten sie und ein großes Schweigen fiel über die Köpfe der 11 Weisen. Sie wussten keinen Rat. Wo waren die größte Macht und das größte Geheimnis des Universums vor den noch so unreifen Menschen sicher, auf dass er diese nicht missbrauche in seiner Unreife?

Nach einem langen, langen Schweigen, trat einer der Weisen hervor, der sich zunächst im Hintergrund gehalten hatte und sich nicht an der Diskussion mit den anderen unmittelbar beteiligt hatte. Er trat hervor und sprach „ich weiß wo wir das größte Geheimnis und die größte Macht des Universums der Schöpfung vor dem noch so unreifen Menschen verstecken können.“ „Ja, wo?“ sag es uns bitte „wo können wir sie vor dem noch so unreifen Menschen verstecken?“ fragten die anderen 10 Weisen aufgebracht. Der Weise mit der Antwort bat um Stille und ging in die Mitte der anderen 10 Weisen und sprach dann mit fester Stimme!

„Wir werden das größte Geheimnis und die größte Macht der Schöpfung und des Universums vor dem noch so unreifen Mensch, in ihm selber verstecken.“ Ein Raunen ging durch die Menge, und der Weise führte fort „und erst wenn der Mensch reif genug sein wird, die Wahrheit der Schöpfung in sich selbst zu suchen, wird er auch reif genug sein diese größte Macht im Universum zu erkennen und dann auch verantwortungsvoll mit ihr umzugehen, um so keinen Schaden anzurichten.“

Geschichte von Andreas Werner

 

Eine Geschichte die mich bewegt und mich daran erinnert, auch oder vor allem über uns selbst zu staunen.

Die Menschen machen weite Reisen um zu staunen:
über die Höhe der Berge,

über riesigen Wellen des Meeres,
über die Länge der Flüsse,
über die Weite des Ozeans,
und über die Kreisbewegung der Sterne.
An sich selbst aber gehen sie vorbei, ohne zu staunen.

Aurelius Augustinus (354 – 430)

In diesem Sinne…lieben, leben wir unseren Entdeckergeist und staunen über die Kraft!

Alles LIEBE
Patrizia Schimpl