Liebe Leser!

Dieser Text entstand im April 2016, einige Zeit nachdem ich das Vergnügen hatte eine bemerkenswerte Frau kennenzulernen. Das Leben, ihre Familie und auch das Schicksal führten sie durch unmenschliche Prüfungen…derweil war sie vielleicht einfach nur der Zeit gnadenlos voraus!? Das Gute daran ist, dass Sie diese Prüfungen und Tests des Lebens bestanden und gemeistert hat – etwas erhielt das ihr heute nichts und niemand mehr nehmen kann.

Nach einer zweistündigen Unterhaltung sagte sie mir, wie wohl ihr meine Ansichten zu ihrem „Krankheitsbild“ tun. In den 17 Jahren der psychiatrischen Behandlung war kein Platz für eine Umarmung, für ein einfaches Angenommensein – so wie sie ist. Die Zeit wurde mit Analysieren verbracht und das lässt mich erkennen, dass die Psychologie sehr wohl wichtige Faktoren beinhaltet, jedoch nicht in allen Fällen das Um und Auf ist. Energetisch begleitet kann solchen Betroffenen durchaus der Wert ihrer sogenannten Störungen bewusst werden und durch einen angemessenen Umgang sogar eine Bereicherung sein.

Update am 9. Juni 2019 – Link zum Rehabilitationsbericht von Regina Hildegard

 

Der Text richtet sich jedoch weniger an diese Frau oder einen Menschen, sondern mehr an die Welt in der wir leben.
Die Welt die wir erschaffen – die Welt die ist – die Welt die wird.

 

Was du suchst, o Wanderer, trägst du bereits in dir.
Nichts Neues wirst du auf deiner Reise finden,
vielmehr verlierst du mit jedem Schritt.
(Wladimir Megre) 

 

die genesung

man hielt dich für krank
doch ich sehe dich völlig gesund
du dachtest etwas stimmt nicht
und du hattest recht

etwas stimmte nicht mit der welt
wo einst ewige wesen wirkten
waren spötter am werk
es ist ihr eigens recht gewesen

so wie es unsres ist
da zu sein in göttlichkeit
die spötter werden weichen
es ist ihr eingens wille

so soll es wieder unser sein
der wille der einheit
uns verbindend durch alle zeiten
wo heil ist – ist stets wahrheit

wisse du bist genesen
dein sehen macht dich reif
für das was ist bereit
so lebe die glückseligeit

die dich erreicht in göttlichkeit
nie eines kranken bild wird ganz vergehen
doch wo erkennen da soll es stets erblühen
es ist deine freiheit schöpferisch zu sein

ich sah du bist gesund
es waren sie die irrten
ein heller weg des lichts dich führte
in edens prachtvolle ganzheit

der duft der freiheit frei zu sein
des wassers melodie dich vereint
die sterne wissend alle zeiten
dass menschen immerzu reifen

erfreue dich an der vielfalt
die farben fließen in sich hinein
der ruf erklingt im all der weite
um hier auf erden lebendig zu sein

nach all den verrückten wegen
sich zu vereinen mit all dem leben
wo nichts bleibt und alles einfach ist
wie es war…

In Liebe, Patrizia Schimpl

 

Mit der Geschwindigkeit des Schalls von Dota Kehr.
Der Inhalt passt wunderbar zum Thema und das Lied ist sowieso hörenswert,
wie für mich alle Werke, von einer meiner Lieblingskünstlerinnen.