Liebe Leser!  

Diese Zeilen sind Anfang des Jahres 2013 entstanden, damals stand ich an meiner persönlichen Schwelle einer Veränderung, der, mich von allem zu befreien womit ich noch im Außen orientiert war, mich von dem zu lösen was mich noch daran hinderte mich Selbst und so die Freiheit die daraus erwächst zu leben.  Die Zeilen laden dazu ein sich von nicht mehr dienlichen Abhängigkeiten zu lösen,  das abzulegen was Du für andere sein möchtest oder dachtes sein zu müssen, um angenommen zu sein. Durch das Ablegen von Masken die Du trägst, ist es ein Leichtes Dir Selbst zu dienen und deinen eigenen Bedürfnissen Raum zur Entfaltung zu geben. Lebst du für Dich Deine Freiheit auf stimmige Weise, so ist es ohnehin zum Wohle des Kollektivs.  

AM ENDE

  Ich wollte für dich die Welt bereisen doch am Ende blieb ich Zuhause   Ich wollte für dich die Welt verstehen doch am Ende erweiterte ich meinen Verstand   Ich wollte für dich Weltfrieden schaffen doch am Ende fand ich den Frieden in mir   Ich wollte für dich das große Rätsel lösen doch am Ende war es mir kein Rätsel   Ich wollte alles tun um dich zu lieben doch am Ende gab es nichts dafür zu tun   Ich wollte für dich alle Sprachen lernen doch am Ende sprach ich die Sprache der Seele   Ich wollte über unsere Liebe die Wahrheit wissen doch am Ende erkannte ich dass Liebe einfach ist   Ich wollte für dich lieben lernen doch am Ende gab es nichts zu lernen   Ich wollte für dich Lachen und Freude versprühen doch am Ende fand ich überall Freude   Ich wollte für dich Menschen kennen doch am Ende erkannte ich mich selbst   Ich wollte für dich keinen anderen Mann lieben doch am Ende integrierte ich meine männlichen Anteile   Ich wollte für dich – nur dich lieben doch am Ende liebte ich allumfassend   Ich wollte für dich die schönste Frau sein doch am Ende war ich schön genug für mich   Ich wollte für dich jemand Besonderes sein doch am Ende war ich nur ich Selbst   Ich wollte für dich den Ausweg aus dem Labyrinth finden doch am Ende stand ich wieder ganz am Anfang   Am Anfang & am Ende sind wir gleich.     

Die Ewigkeit dauert lange – besonders gegen Ende. Woody Allen

 

Dazu das Lied SEIN von Andreas Bourani, welches dabei unterstützt sich im eigenen Sein zu wiegen, sich darin wohl zu fühlen und das rundherum beruhigend wirkt.

ALLES LIEBE Patrizia Schimpl