Liebe Leser!   

Letztes Jahr im August reiste ich für einige Tage in eine meiner Lieblingsstädte. Für mich war es wieder einmal eine ganz spezielle Reise, auch deshalb weil sich mir viele Synchronizitäten offenbarten, was mich wissen lässt dass ich auf meinem Seelenweg bin. Dies merke ich daran wenn mir das was ich erlebe besonders vertraut und bekannt ist, es zeigt sich mir durch einzelne Momente, das Hotelzimmer, Begegnungen und gewisse Orte bzw. Häuser welche ich bereits aus meinen Vorhersehungen kenne. Diese erkenne ich oftmals im erleben der Situationen, wenn es also tatsächlich genau so geschieht einige kennen das vielleicht in der Form von kurzen sogenannten Deja-vus in ähnlicher Art.

Nach einem langen Fußmarsch setzte ich mich in ein kleines Lokal an der Promenade, bestellte mir einen Kaffee und eine große Flasche Wasser. Woraufhin mich der Kellner fragte: “zwei Gläser oder nur eines?“ Daraufhin antwortete ich: „nein, nur ein Glas ich reise alleine.“ Er lächelte und sagte in einer liebevollen Weise: „ja, es ist besser all-eine zu reisen, als in schlechter Gesellschaft die einen nervt.“ Als er mir meine Getränke brachte plauderten wir eine Weile, er sprach davon wo er herkam, dass er auch in Österreich am Arlberg bereits gearbeitet hatte und wie er hierher gekommen ist, wo er nun schon längere Zeit lebt.

Es ist für mich in stimmigen Phasen interessant alleine unterwegs zu sein, denn ich fühle mich dabei nur selten einsam, zumindest viel weniger einsam als manche Menschen die zwar in Gemeinschaften sind, jedoch einsam auf mich wirken wenn sie an mir vorbeigehen. Ein großer Unterschied liegt zwischen dem Gefühl des Alleinseins und dem des sich einsam fühlen. Die fragwürdigen Blicke der Kellner und Menschen um mich herum wenn ich mich doch ein wenig zögerlich in einem gut befüllten Lokal an einen Vierertisch setze bin ich längst gewohnt und diese machen mir mittlerweile nichts mehr aus.
Meist dauert es auch nicht lange und es gesellt sich jemand zu mir, wie auf dieser Reise eine liebe Frau aus Bayern, die auf einer Radtour war und der es ähnlich ging. Es ist immer wieder erstaunlich wenn Mitmenschen ihre Lebensgeschichte oder Teile daraus erzählen und ich darin auch etwas aktuelles von mir finde… So reise ich gerne und bin dabei stets in ausgezeichneter Gesellschaft, wie auch mit dieser passenden Botschaft die in meinem Hotel war und meinen Geist dann wieder eine Weile mit neuen Gedanken beflügelt…

WUNDER GESCHEHEN 

Jetzt oder nie sagte ich
die ganze Reise für mich all-ein
doch für uns alle gewesen
wo mich meine Sehnsucht hinführte

gestern machte ich mir zu viele Sorgen
dabei kenne ich doch die Gefahr die sie bergen
wie den Unterschied zum Sorgenfreisein
das Warten hat im Hier und Jetzt ein Ende

es ist einfach gut zu sein
keine Worte werden es je erklären
niemand außer dir weiß es
wie du bist in deinem wahren Sein

für alle geschehen die Wunder
denn auch mich erschuf
ein und dasselbe wie dich
alles was ist

wem es gehört
ist mir gleich
es ist doch da
um es miteinander zu erleben

Jedes Wort zu viel
trug ich lange vor mich hin
um sie zu verstreuen
im richtigen Moment auszusprechen

wir taten uns furchtbar weh im Streit
wartend dass sich was bewegt
halten uns still in dem Geschrei
um dann leise wahres mitzuteilen

während wir sind wie wir sind
Lichter des Lebens in aller Pracht
Kräfte gebündelt in dir selbst
noch spürend das alte Gift der Enttäuschung

Besonnen lebend für nichts und niemand sonst
außer dich selbst und deine Lieben
es ist einfach so wie es kam
keine Erklärungen reichen dafür

das war der Anfang
was wie ein Ende aussah
zur Klärung des Chaos
in Ver-rücktheiten geblieben

die Worte geschrieben
dabei gefragt wofür
doch um die eigene Wahrheit zu erkennen
zwischen all den Tücken

die (R)evolution der Liebe
ist vollkommen zu sein
in einer unvollkommenen Welt
denn die Visionen fliegen weiter

12. Oktober 2017

In diesem Sinne, ein Leben voller Wunder & Synchronizitäten die sich Dir in der Hingabe in das Leben eröffnen. 

Alles Liebe & Einigkeit – Patrizia Schimpl

Wer seine eigene Angst durchschauen kann, wird von ihr befreit.
Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.

Hermann Hesse, Demian

 

 

Das Lied qué vendrá (was wird kommen) von ZAZ welches mit deutschen Untertiteln unterlegt ist, bestärkt darin sich selbst &
dem Lebensweg treu zu sein – ohne viel zu denken wohin es führen wird, solange es sich richtig gut anfühlt.