Liebe Leser*innen!

Lange Zeit hatte das Ego die Oberhand in der Gesellschaft, daraus entwickelten sich Strukturen und Systeme von denen nicht alle zum Wohle der Menschheit sind, die jedoch bröckeln, zerfallen, entlarvt werden und/ oder sich eben auch dadurch ins Positive wandeln. Denn die Krise zeigt uns auch die Stärken und Schwächen der Systeme auf. Sensible oder feinfülligere Zeitgenossen gingen eher unter als gesehen zu werden, oder stellten sich von sich aus lieber zurück, als gegen aufgeblasene Egokonstrukte anzukämpfen. Das Ego zeigt sich nicht nur offensichtlich in schlechten Taten, viel listiger ist es wenn es sich versteckt, in netten Gesten oder vermeintlich gut Gemeintem. Dort wo es nicht sichtbar ist, dass es sich um vom Ego gesteuertes Verhalten handelt. Auch heißt es nicht zwingend dass es etwas negatives ist weil es aus dem Ego kommt, das Ego sollte auch nicht ablehnend, verachtet werden. Es hat uns schlussendlich auch intensive und leidvolle Erfahrungen in der Dualität erleben lassen, die für die Entwicklung der Menschheit von Bedeutung waren. Doch wie ist es mit Deinem Leben, richtest Du dieses wirklich in allen Bereichen nach Deinem Inneren, in Wahrhaftigkeit aus, so wie es für Dich stimmig ist, im Außen? Wir sagen Du verhältst Dich egoistisch wenn jemand aus unserer Perspektive aus etwas macht was eigensinnig scheint und nicht zum Wohle der Gemeinschaft ist. Dabei gibt es unterschiedliche Blickwinkel auf ein und dieselbe Sache und was dem Einen egoistisch erscheint, ist für den Anderen völlig im Rahmen. Und wiederrum hat der Egoismus nur wenig mit dem Ego selbst zu tun und ist ein eigenes Kapitel.

Das Ego abzuspalten wird in manchen Lehren befürwortet, doch ist es ein Teil von uns und in den spirituellen Entwicklungsprozess zu integrieren. Unser Ego kann uns, wenn wir es in unsere Entwicklung miteinbeziehen dabei unterstützen, in unserem individuellen Dasein anzukommen, unser höchstes Bewusstsein zu erlangen und dadurch unser höchstes in uns angelegtes Potential zu leben. Das Ego in den gesamten Prozess der Umkehr zu integrieren, ermöglicht es dass es von einem Bewusstseinsanstieg/ einer Bewusstseinserweiterung und damit verbunden von mehr Schöpferkraft profitiert. Ungekehrt profitieren wir von den Fähigkeiten des Egos, da es in unserem Rückerinnerungsprozess, im Bewusstwerden und in der Persönlichkeitsentwicklung/ individuellen Entwicklung beschleunigen kann. Unser Ego, der Antriebsmotor der diese schmerzvollen Erfahrungen in so kurzer Zeit ermöglicht hat, soll nun neue Aufgaben bekommen. Ab nun soll das Ego das vereinen was zusammen gehört und getrennt wurde. Es soll uns dabei unterstützen selbst wieder Eins zu werden und damit verbunden schlussendlich auch unsere gesamte Welt.

Ein besonders lesenswerter und essentieller Artikel zum Ego und den Zielen des Egos auf den ich hier gerne ergänzend verweise, ist zu finden bei Ute Strohbusch und vom Autor Mario Amenti verfasst. https://www.utestrohbusch.de/2016/08/15/das-ziel-des-egos

Das Ego die Ich-Identität

Allzu sehr gehe ich in diesem Beitrag nicht auf das Ego ein, da es jedem ein Begriff ist und es mehr darum geht das Ego zu erlösen bzw. zu transzendieren, wie mit der Übung, dem Abschiedsbrief an das Ego. Das Ego wird auch als unser Ich oder Ich-Identifikation bezeichnet. Ein Leben aus dem Ich, der Egoidentifikation ist ein eher pessimistisches Leben, das von Angst, Sorgen, Mangel und andere Negativitäten geprägt ist. Deshalb, aus der eigenen Negativität heraus neigt das Ego auch dazu, sich der Energien anderer zu bedienen, die fehlenden Kräfte, den Mangel oder Energien durch stehlen auszugleichen. Das geschieht meist unbewusst, doch bemerken wir es zum Beispiel, wenn wir uns nach Begegnungen mit Menschen ausgelaugt, müde und geschwächt fühlen, so ist dies ein Indiz dafür dass wohl Energieräuber im Spiel waren.

Das Ego ist das Ich des Menschen, seine Ich-Identität. Doch was ist dieses Ich? Das Ego ist dadurch entstanden, dass der Mensch sich vorrangig mit Materie und Formen, allen voran mit unseren Gedankenformen identifiziert hat. Es ist der unbeobachtete Verstand, der Verstand ohne Bewusstheit, den wir fälschlicherweise für uns selbst halten. Heutzutage identifizieren sich die meisten Menschen vollständig mit ihrem Verstand, das bedeutet, dass ihr gesamtes Selbstverständnis vom ihm abgeleitet ist. Identifizieren wir uns zu stark mit der materiellen Existenz, verlieren wir dadurch das Bewusstsein von unserer eigenen geistigen Herkunft und Identität.

Das Ego basiert auf der Basis des Verstandes und hält mehr im Denken gefangen, so kann es vom Ego erschwert werden in das wahre Sein und in unser wahres Leben zu gelangen. Viele Lösungen sind auf der Verstandesebene nicht zu erlangen, denn die Probleme in unserer Welt kommen ja letztendlich daher, dass wir uns als Menschen mehrheitlich von unserem wahren Ursprung abgetrennt haben oder glauben davon abgetrennt zu sein. Dann leben wir ein von der kosmischen oder göttlichen Quelle abgespaltenes Leben nur noch aus einer Illusion heraus. Das Denken wurde in der Vergangenheit von der Gesellschaft zum Gott gemacht, es geht mir gewiss nicht darum das Denken zu verteufeln, vielmehr ist es entscheidend, wer in unserem Leben das sagen hat. Viele spirituell orientierte Menschen machen es sich zur Aufgabe, den Weg zurück zur Schöpferquelle zu finden, aus dieser Quelle sind wir ja ursprünglich alle gekommen. Dies ist somit der Weg zum wahren Selbst für den sich ein jedes Individuum frei entscheiden kann, wenn es nicht den Weg des Egos oder auch Verstandes gehen mag. Dazu ist der erste Schritt, das Erkennen der eigenen Egoidentität, um sich bewusst von etwas zu lösen setzt es eben voraus dass man dieses etwas auch kennt. Wirst Du Dir nun Deiner Ich-Identität bewusst, so hast du dies bereits aus der Ebene Deines Selbst wahrgenommen. Kannst Du Dein eigenes Denken, Deinen Verstand beobachten? So geschieht dies aus der Perspektive des Beobachters, der Beobachter kann ja nicht gleichzeitig das Beobachtete sein, dieser Beobachter ist nichts anderes als das wahre Selbst. Für den denkenden Verstand ist ein Bewusstseinszustand, in dem es kein Denken gibt, entweder bedrohlich oder völlig uninteressant.

Das Ego aufzubrechen kann jedoch zuweilen äußerst schmerzhaft sein. Es geschieht manchen Menschen, nachdem sie einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben. Das kann ein schweren Schock, eine Krankheit, der Verlust des Partners, eines Familienmitgliedes, des Arbeitsplatzes und vieles mehr sein. In solchen Situationen kann das Ego zerbrechen und die tiefere Ebene unserer Existenz kann zum Vorschein kommen. Zu seinem wahren Selbst zu gelangen, muss jedoch nicht immer mit einem schweren Schicksal einhergehen. Man kann seine Ich-Identität eben auch durch einen aktiven Prozess der Bewusstwerdung zugunsten seines Selbst schmälern.

Für das Erwachen muss der Mensch bereits eine Ich-Identität, mit dem Erleben von Trennung, Verlust und Mangel, ausgebildet haben. Der Mensch hatte offenbar zuerst das Gefühl der Einheit zu verlieren/ zu vergessen, um später auf einer bewussteren Ebene wieder zu ihr zurückkehren zu können. Denn die Verbindung zu unserer göttlichen Quelle war zuvor ja weitgehend unbewusst. Nun haben wir die Chance den paradiesischen Zustand der Einheit in voller Bewusstheit zu leben, was einem Quantensprung gleich kommt. Denn in diesem Zustand können wir jetzt auch als bewusste Schöpfer auf dieser Erde leben.

Das Ego ist ja nicht grundsätzlich schlecht, wir sollten unseren Verstand für das anerkennen und wertschätzen, wozu er imstande ist…nämlich klar zu denken, zu differenzieren und klare Entscheidungen zu treffen. Nur sollten wir ihm dabei nicht die Vorherrschaft einräumen, sonst stärken wir damit das Ego. Unser Ego definiert sich ja auch in starkem Maße darüber wie wir glauben von anderen gesehen zu werden. Es unterliegt allen Reaktionen anderer auf uns. Durch unsere Bewusstwerdung können wir dann auch erkennen, dass es sich hierbei um eine reine Illusion handelt. Gelingt es uns, das Ego als bewusstes Sein zu beobachten, dann wird es mit der Zeit auch deutlich kleiner. Und somit verliert es für uns selbst immer mehr an Bedeutung. Dann spielt es auch keine Rolle mehr, wie wir von den anderen gesehen werden.

Das wahre Selbst kennt die Angst hingegen nicht. Es ist ja eingebettet in das ewige Ganze und lebt in der Verbindung zu unserer unsterblichen Seele. Wollen wir unser wahres Sein leben, so kann das natürlich nicht von einem Augenblick auf den anderen gelingen. Doch wenn Du genau in diesem Augenblick Deinen Fokus auf das wahre Sein ausrichtest, dann gelingt es im Jetzt.

Für das kosmische Bewusstsein, das nicht durch das Ego begrenzt wird,
gibt es nichts von sich selbst Getrenntes, und es ist bloß gewahr.
Das ist, was die Bibel mit
>>Ich bin, der ich bin<<
meint.
(Ramana Maharshi)

Transzendieren des Ego´s

Abschiedsbriefe sind befreiend, sie reinigen unsere Gedanken von nicht mehr dienlichen Erinnerungen, klären unsere Gefühle und lassen bei uns selbst ankommen. Die Idee einen Abschiedsbrief an Dein Ego zu schreiben ist die, dass Du dadurch dein Ego transzendierst. Du damit deinem Selbst näher kommst oder auch ganz in deinem Selbst ankommst und bleibst.

Briefe bzw. Abschiedsbriefe sind immer eine ausgezeichnete Möglichkeit sich etwas von der Seele zu schreiben, einen Schlussstrich zu ziehen oder auch um sich bewusst zu werden. Ich selbst nutze diese gerne, die Kraft der Briefe, des handschriftlichen Schreibens tut das ihrige dazu…dabei ist es gerade bei Abschiedsbriefen so dass diese nicht abgesendet werden müssen bzw. es sogar förderlich ist diese nicht abzusenden, sondern als Ritual zum ziehen von Schlussstrichen zu nutzen. In Situationen in denen es zum Beispiel nicht möglich ist mit Mitmenschen etwas von Angesicht zu Angesicht zu klären. Das kann gerade bei Trennungen der Fall sein – wo es zu Kontaktabbruch kam, oder aber auch weil das was man schreibt sowieso in Zig-Gesprächen schon durchgekaut wurde und es nur noch zum Loslass- und Klärungsprozess für einen Selbst dient. Jedoch auch wenn es für besser befunden wird das in dem Brief geschriebene dem Betroffenen also in dem Fall angeschriebenen Empfänger nicht direkt mitzuteilen, sei es weil es einen doch mehr nur selbst betrifft oder auch um den Mitmenschen nicht unnötig damit zu konfrontieren, sondern diese den eigenen Lernerfahrungen und damit die Erkenntnisse dadurch zu lassen.

Im Jahre 2013 schrieb ich einen Abschiedbrief an mein Ego, ich wurde dazu von dem Buch Fühlen ist klüger als Denken von Kurt Zyprian Hörmann inspiriert. Einer der Teilnehmer seiner Seminare hatte erlebt welch ein großer Störfaktor das Ego bei der Arbeit mit dem morphischen Feld ist, den es auszuschalten galt, um das überaktiv agierende Ego zu verabschieden schrieb er einen Brief. Auch ich hab das damals angeregt von dem Kapitel im Buch gemacht und schrieb in mein Tagebuch einen Abschiedsbrief an mein Ego, ich will jedoch keineswegs behaupten dass es damit getan war und ich von dort an völlig frei von jeglichem Ego war. Es gab Muster in denen sich das Ego, die Erfahrungen eingeprägt hatten, die es zu erlösen galt. Durch das bewusst werden kommt meist schon der Heilungsprozess in Gang und so kann das Ego in den Hintergrund rücken/ sich auflösen und das Selbst seinen wahren Platz einnehmen. Freilich war ich grundsätzlich nie ein Mensch der stark aus dem Ego handelte, deren Egoverhaftungen Probleme bereiteten oder die aus dem Ego heraus Entscheidungen traf. Denn mein Selbst war gottseidank immer schon präsenter als das Ego, mein WIR-Gefühl ausgeprägter ist als das Ich.

Dennoch kann man in der ersten Zeit Gefahr laufen, immer wieder in die Identifikation mit dem Ego hineinzurutschen. Daher ist es unabdingbar, sich in dieser Selbsterkenntnis zu trainieren, in allen noch so kleinen Alltags-Angelegenheiten, das Ego auf seinen Platz verweisen und dem Selbst oder auch höheren Selbst den Raum zu geben, der ihm zusteht. Es kann eine Weile dauern und wir wissen nicht, welche Gestalt das wahre Selbst letzten Endes annimmt. Ohne Übung würden wir allerdings nicht so schnell zur Meisterschaft gelangen können, das ist in der spirituellen Meisterschaft genauso, es bedarf Training. Sich von der Identifikation mit dem Ego und dem Denken zu befreien, erfordert einen Zustand bewusster Aufmerksamkeit.

Es lohnt sich gewiss sich eingehender oder auch nochmals mit den eigenen Egothemen auseinanderzusetzen, diese zu bearbeiten und zu erlösen, ein Anfang kann es dabei sein dass Du einen Abschiedsbrief an Dein Ego schreibst. Die eigene Negativität zu erkennen und sich davon abwenden, Negativität aus dem Außen, negative Gedanken, Oberflächlichkeit, Bewertungen oder anderes, können Aspekte des Egos sein, welche es zu erlösen gilt. Hier kannst Du Deinem Ego nochmals alles mitteilen was Du ihm sagen willst. Was für das verabschieden oder loslassen auch immer wertvoll ist, ist sich für die Dienste in der Vergangenheit beim Ego zu bedanken…denn um das Ego zu erlösen ist es von Vorteil, wenn nicht sogar Voraussetzung es zuerst dafür zu lieben oder zumindest anzunehmen. Auch erkennt man dadurch dass das Ego nicht nur etwas Schlechtes ist, es bringt auch positive Aspekte und Eigenschaften hervor. Ein strahlendes Ego, welches im Einklang mit der eigenen Seele und dem Göttlichen ist, das Ego welches transzendiert wurde hin zum höheren Selbst…das sind die beglückendsten Phasen.

Abschiedsbrief an dein EGO

Ein Beispiel für einen Brief an das Ego der lediglich als Musterbeispiel dienen soll, damit Du Orientierung dazu hast und um die für Dich richtigen Worte zu finden Dein Ego zu verabschieden… Greifst Du diese Idee/ Übung für Dich auf und schreibst selber einen Brief um Dein Ego zu erlösen, so lasse Dich dabei ganz frei von deiner Seele führen, lasse die Worte aus Dir fließen wie Du fühlst und was Dir auf dem Herzen/ auf der Seele liegt. Der Brief ist als Abschied an Dein Ego gedacht und darf daher vor allem enthalten was nicht gut lief. Auch kann er genutzt werden um zu erkennen, dass immer auch etwas Positives darin zu finden ist.

Nimm Dir dafür die Zeit die Du brauchst, sorge für eine entspannte Atmosphäre und dass Du dabei ungestört bist. Lasse alles zu was dabei hochkommt, dir in die Sinne kommt und was eben gerade da ist, sei wertfrei, aufrichtig und ehrlich zu Dir Selbst und genieße diesen wundervollen-segnenden Schritt in ein neues-befreites Sein. Wenn Du magst, so öffne Dich während des Schreibens dafür alle Prozesse die Dich dahingehend unterstützen anzunehmen und sei bereit Dein wahres Wesen zu leben. Höchstwahrscheinlich ist es auch bei Dir mit dem Brief noch nicht ganz getan, doch es ist ein Schritt in Deine individuelle Freiheit, welcher Deine Entscheidung bekräftigt.

Mache Dir dabei die Sachverhalte bewusst, frage Dich welches Leben Du fortan leben magst. Es erfordert eine ganz klare innere Entscheidung darüber, wohin Du Deinen Lebensfokus ausrichtest. Wählst Du ein Leben unter der Vorherrschaft des Egos oder eines als wahres Selbst? Letzteres entspricht einem Leben als bewusstes Schöpferwesen, denn das wahre Selbst steht ja in unmittelbarer Verbindung zu unserer göttlichen Quelle.

Mein liebes Ego,

heute bin ich soweit. Ich schreibe Dir. Sicher, du hast es in all den Jahren nur gut mit mir gemeint und immer Dein Bestes für mich gegeben, um mich zu beschützen. Doch in Wahrheit habe ich zugelassen, dass Du mir das Leben, mein Leben, zur Hölle gemacht hast. Und das alles nur, weil ich der Meinung war, dass ich nicht genug Liebe und Zuneigung erfahren habe. Deshalb habe ich freiwillig meinen Platz geräumt und meine Verantwortung abgegeben, damit Du mich vor meinen alten Schmerzen beschützen kannst. Durch diese Entscheidung habe ich jedoch zugelassen, mich nicht mehr selbst zu lieben und andere erst recht nicht. Ich habe mir verboten, mich selbst zu lieben, mich selbst zu respektieren. Auch jetzt, in diesem Augenblick, in dem ich mir alles von der Seele schreibe, willst Du mich beschützen, ich spüre gerade meine Konzentration und meinen Schreibfluss schwinden. Ich will und werde mich aber nicht ablenken lassen, sondern weitergehen. Diese Entscheidung habe ich aus meinem Herzen heraus getroffen. Ich lasse Dich jetzt zurück, denn ich will Liebe leben. Zuerst und vor allem will und werde ich MICH endlich wieder lieben. Das bin ich mir selbst schuldig. Ich DARF mich lieben und dieses wunderbare Geschenk annehmen, auf dieser Welt zu sein. Und nicht nur das! Ich darf jede Menge Spaß (positiver Egoaspekt) haben, unendliche Freude, und die positive Energie anziehen, die mich auch bei schwierigen Aufgaben sehr gut beschützen kann. Ich darf auch den Überfluss genießen. Ich darf das Leben als Geschenk annehmen, was ich hiermit tue. Ich werde mich jetzt öffnen und mein Licht entdecken. Ich brauche keinen Schmerz und keine Menschen mehr mit schwarzer Energie in meiner Nähe. Ich brauche nur mich und meine wahrhaftige, reine Liebe zu mir selbst. Im Sommer 2012 habe ich zum ersten Mal in Deiner Gegenwart diesen Gedanken ausgesprochen. Doch ich habe Dich aufbegehren lassen und mich fast in meiner Dunkelheit verloren. Doch jetzt ist meine Entscheidung so klar und rein und stark wie nie zuvor. DENN ICH BIN ES WERT. ICH VERTRAUE MIR. ICH BIN EIN WUNDERSCHÖNES LICHT. EINZIGARTIG UND STARK. Und kein Buchstabe, kein Wort oder Satz verführt mich zum Fremdschämen. Im Gegenteil: Ich freue mich über meinen Mut und meine Entscheidung. Warum ich Dir so selbstbewusst gegenübertreten kann? Weil ich nicht nur um meine Engel weiß, die mich wahrhaftig beschützen. Ich habe auch wieder den Weg zu meinem Schöpfer und göttlichen Beistand gefunden, der mich niemals hat fallen lassen. Ich habe sogar zum ersten Mal ein Einhorn vor meinem inneren Auge gesehen. Schön und klar und rein. Kurz, mein liebes Ego, ich bin wieder da, ich bin wieder mein Selbst. Und ich schicke Dich weg. An einen wunderschönen Ort. An Deinen Ort, der Dir zugedacht ist. Doch zuvor schenke ich Dir einen Platz in meinem Herzen zur Segnung und zur Heilung und danke Dir für Deinen Dienst in der Vergangenheit, um Dich in Liebe loszulassen. Dann gehst Du zu Deinem Platz und ich gehe weiter. Meinen Blick nach vorne gerichtet. Voller Freude und Glück. Am Ende dieser Zeilen bleibt mir nur noch die Bitte, dass mein Schöpfer und meine Engel mich in die Kraft führen, diesen Weg zu gehen.

In Liebe, Dein*e X.Y.

Wohl kann es eine der größten Herausforderungen sein, auch für bereits erwachte Menschen, seinen Reinigungs- und Transformationsprozess zu durchleben. Doch es lohnt sich das eigene Ego von allen destruktiven Glaubenssätzen, Verhaltensweisen, Dogmen, Zuschreibungen, Negativem etc. und zerstörerischen Programmen zu befreien und sich mit dem Ego auszusöhnen, dieses in Liebe loszulassen. Ebenfalls ist es nicht immer leicht das Ego dazu zu bewegen eine Beobachterposition im eigenen Sein anzunehmen, zu sehr verleitet einen die Gewohnheit zu reagieren oder ähnliches und es erfordert Training in der Perspektive des Beobachters zu verweilen. Manche kapitulieren genau vor dieser durchaus wichtigen Aufgabe des Transzendierens des Ego’s.

Gelingt es jedoch Dich gänzlich von Deiner Identifizierung mit dem Ego zu lösen, dann bist Du frei und kannst alles was Du willst oder auch wirklich brauchst in Deinem Leben erschaffen. Dieses Wollen entspringt dabei jedoch nicht mehr den Bedürfnissen Deines Egos – vielmehr sind es dann die Herzensgründe, das was aus dem Inneren oder auch dem Göttlichen kommt, was Dich führt.

 

In diesem Sinne ein selbstbestimmtes ankommen bei Dir Selbst & in Deinem wahren Sein.

In Liebe & Einigkeit – Myriel – Patrizia Schimpl

Nur einmal machte man mich sprachlos.

Es war, als mich jemand fragte: Wer bist DU?

„Nur einmal machte man mich sprachlos. Es war, als mich jemand fragte:“Wer bist du?“«“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/themen/identitat/

„Nur einmal machte man mich sprachlos. Es war, als mich jemand fragte:“Wer bist du?“«“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/themen/identitat/

(Khalil Gibran)

Dazu das Lied UNTRENNBAR von DeepWalka…die Lyrics sprechen für sich und das Lied erinnert daran dass wir untrennbar verbunden sind, mit unserem göttlichen Selbst, mit der göttlichen Quelle…das Eins-Sein und das Selbst als ewiglich zu erkennen. Das Lied ist energetisch programmiert und dient beim Hören in diesem Kontext der Verbindung und Verbundenheit. Beobachte dabei wenn Du magst auf einer Skala von 1-10 wie Du Dich vor dem Hören fühlst und wie Du Dich danach fühlst, spürst, wahrnimmst… (Wobei 1=naja geht so könnte besser sein und 10=supermegawohl heißt)

P.S. Mir geht es mehr um den Sinn der Sache, wer Fehler findet darf diese gerne behalten. Schreibfehler dienen der Belustigung oder der Bewusst-werdung, da wir freie souveräne Wesen sind, nehmen wir uns die Freiheit Wörter deren Bedeutung wir als WICHTIG empfinden GROSS zu schreiben wie z.B. Lieben, Fühlen, Feiern etc. Alles was wir für einander tun sollte groß sein, das enthält die Schwingung des ICH BIN im TUN und im SEIN. Doch Du entscheidest siehst Du die Fehler oder Fühlst Du die Energie der Botschaft darin?

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