Liebe Leser*innen!   

Auf die Einladung meines Vaters hin besuchten wir eine Veranstaltung mit Felix Gottwald, der seinem Namen an diesem Abend alle Ehre machte – Nomen est omen – also wegen dem Gott und dem Wald. Nun nehme ich euch mit der Erzählung davon mit auf einen kleinen Ausflug zu wertvollen Auszügen dieses Abends. Es war eine wirtschaftlich-sportliche Veranstaltung und da es ja derzeit in allen möglichen Branchen ordentlich chrasht und auch in der Wirtschaft große Unsicherheiten gibt, freut es mich umsomehr zu sehen was da alles in Bewegung ist. Im Allgemeinen überrascht es mich positiv was sich in Sachen Wirtschaft an solchen Veranstaltungsabenden derzeit so abspielt, sehen und hören lässt, auch da finden wesentliche Veränderungen statt, welche wieder vielmehr auf das Menschliche, das Kreative und die Individualität der Einzelnen eingehen.
Felix Gottwald betrat die Bühne und war erstmal ganz still, bevor er dann ruhig zu sprechen begann und sich auch im Saal eine gewisse Ruhe ausbreitete. Dieser charistmatische Mensch, der da oben munter vor sich hinplauderte als würde er mit guten Freunden zusammen einen netten Abend verbringen, steckte mich im Laufe des Abends absolut mit seinem Zauber an. Dabei strahlte er eine solche Ruhe, Gelassenheit und einfache Weisheit aus, die vollkommen aus seiner Natürlichkeit heraus entspringt. Als Anti-Sporlerin war mir der Spitzensportler bisher nicht geläufig und ich hatte davor erst zu erfragen was er denn machte.

Felix Gottwald hat seinen Vortrag, der in diesem Sinne gar kein Vortrag war, die man sich ja doch eher trocken und seicht vorstellt, zu einer Reise zu sich selbst gestaltet. Auch das Publikum wurde von ihm miteingebunden, mit Übungen zum Mitmachen beglückt, zum Aufstehen animiert um aus dem Brunnen zu schöpfen und zur Eigenständigkeit aufgerufen. Das bewirkte er mit einer unaufdringlichen, freigiebigen Art und Weise, über die meines Erachtens nur wenige Menschen verfügen. Er erzählte offen und munter aus seinem Erfahrungsschatz, brachte Wortspielereien und Sinnwandlungen ein, sprach vom Weg als Ziel und gab eine kleine Anleitung zur hohen Kunst der Einfachheit. Dabei rief er auch dazu auf kindliche Begeisterung zu aktivieren, uns dies von den Kindern wieder abzuschauen und damit das Leben erst so richtig zu erleben. Wie wichtig in der jetzigen Zeit auch die Gefühle und Emotionen sind, dass diese in unser Schaffen miteingebracht werden dürfen und zur Erinnerung sagte er dem Publikum „ja auch wir Männer haben sowas, Gefühle“.

Eine der Geschichten die er erzählte berührte mich wieder besonders, auch weil ich persönlich sehe was Regelschulsysteme, wie auch andere Regelsysteme mit uns anstellen und diese wiedermal ein deutliches Signal dafür ist, was in diesen Bereichen noch zu verändern ist. Selbst wenn es bei ihm schon einige Jährchen her ist, geschieht sowas immer noch in Schulen oder Ausbildungsstätten. Hier geht es auch darum dass alte Verhaltensmuster auf Stimmigkeit geprüft werden und neue Umgangsformen entstehen, die vielmehr der wesentlichen Art des Lebens entspringen. 

Felix besuchte damals die erste Klasse seiner Sportschule und es war der erste Elternsprechtag, zu dem seine Eltern trotz 200 km Anfahrt anreisten, nachdem seine Mutter mit dem letzten Lehrer und gleichzeitig auch Trainer gesprochen hatte kam es zu einer Krisensitzung mit Sohn, Mutter und Vater. Für ihn war das eine Weggabelung an der er stand, die über seine gesamte Zukunft entscheiden würde, an der es für den jungen Burschen also wirklich um alles ging. Die Aussage des Lehrers an die Mutter war damals „Schulisch ist ihr Sohn eine Niete und sportlich macht das alles keinen Sinn.“
Woraufhin Felix Gottwald seinen Eltern sagte „Gut wir haben jetzt genau zwei Möglichkeiten die uns offen stehen… Option Eins, ihr vertraut dem Herrn Lehrer, ich packe meine Sachen zusammen und wir fahren heute miteinander nach Hause. Die zweite Option ist, ihr beiden vertraut mir oder glaubt zumindest an mich, lasst mich mein Ding machen und kommt nie wieder auf einen der Elternsprechtage. Es wurde, wie manche womöglich wissen die zweite Option und die Eltern erschienen in den Folgejahren tatsächlich auf keinem der Elternsprechtage.

Was wurde also aus dem Niete-Sportschüler einige Jahre später ? Ja genau aus dem anscheinenden Anti-Talent wurde der bisher erfolgreichste Sportler der österreichischen Olympiageschichte. An dieser Stelle warf er ein wie essentiell es sei, dass wir alle darauf zu achten haben, dass es keine Lehrer oder Autoritäten mehr geben darf welche einem Kind, Jugendlichen und ebenfalls auch Erwachsenen so etwas sagen. Wie schädlich diese Entmutigungen sind und was es anrichtet anderen Menschen aufgrund von künstlich erschaffenen Leistungsskalen zu sagen dass sie etwas nicht schaffen könnten, für etwas kein Talent da ist, keine Begabung oder sontige Zuschreibungen solcher Art zu machen. Klarerweise ist es dabei von Bedeutung ehrlich zu sein, es kann auch nicht richtig sein jemanden anzulügen oder scheinheilig zu ermutigen, wenn tatsächlich kein Talent in gewissen Bereichen gegeben ist. In solchen Fällen gilt es wohl eher herauszufinden wo denn die wahren Stärken und Begabungen liegen. Die Form der konstruktiven Kritik darf sehr wohl sein und ist aus meiner Sicht auch förderlich, doch abzuwiegen wo diese angebracht ist und ob man dabei auch nach der Meinung gefragt wurde. Dabei ist es von Vorteil persönliche Vorurteile, Bewertungen und Co zur Seite zu stellen und Kritik so zu formulieren damit der Empfänger diese begreift und gegebenenfalls eine Kurskorrektur vornehmen kann. Konstruktive Kritik kann Welten bewegen und völlig ungeahnte Kräfte frei legen, doch destruktive Kritik kann sich zerstörerisch auswirken, es kann in manchen Fällen Jahre dauern bis sich Betroffene davon gänzlich lösen können.
Wie oft gab und gibt es diese typische Schwachstelle bei Menschen, aus dieser bekannten Situation in der Schule. „Da holte mich der Lehrer an die Tafel, die Augen und Ohren der Mitschüler waren auf mich gerichtet und ich bekam vor lauter Druck kein Wort heraus. Seither ist da eine Blockade, wodurch es mir schwer fällt vor anderen Menschen zu sprechen.“ Leider geschah sowas häufig in Unterrichten und passiert auch heute noch in Schulen. Hier brauchen bereits junge Menschen entsprechende Vorbereitung um einen lockeren Umgang damit zu erfahren.

Jedenfalls erwähnte er im Zuge dessen auch, dass wir, die Menschen ganz vom Vergleichen, von egoistischen Bestrebungen danach in allem Bester sein zu wollen und diesem Weltmeisterdenken weg kommen müssen. Weltmeister können ohnehin nur 0,02 Prozent Menschen werden…stattdessen benötigen wir sinnerfüllende Sportarten, Hobbies, Tätigkeitn etc. und Bezugs- und Autoritätspersonen die uns dabei helfen diese Welt hier zu meistern. Bum der hat gesessen, diese Welt hier zu meistern und das aufrichtig und ehrlich aus dem Munde eines Mannes der insgesamt achtzehn Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erzielte. Es war nicht so dass er den Eindruck machte, als wüsste er seine Siege, die er sich auch durch Selbstdisziplin und hartes Training erarbeitete, nicht zu schätzen. Doch ich meine er hatte dadurch auch viel begriffen, erkannt dass es nicht nur darum geht und der Faktor Freude dabei immer eine wesentliche Rolle spielt. Sicher gibt es dieses besser, denn es ist überall enthalten, beim Essen wählen wir das was uns besser schmeckt, bei der Kleidung kaufen wir die Bluse die uns am besten gefällt und die Wohnung/ das Haus wählen wir danach aus wo wir uns am wohlsten fühlen. Meine beiden Kater haben bei mir jeweils den Stellenwert „Ja, du bist der Allerbeste“, doch füge ich dann noch hinzu dass sie halt für mich die Besten seien, was lange nicht bedeutet dass sie die Besten für Jedermann sind. Für mich sind die beiden das, da sie mit ihrem Wesen, Charakter und jeder mit seiner Eigenart genau das in mein Leben bringen was sie eben ausmacht. Die Katzen sind dafür nur ein Beispiel das verdeutlicht was damit gemeint ist, wie wir eben von unseren Eltern sagen, du bist die allerbeste Mama/der allerbeste Papa der ganzen Welt, wie auch den Kindern oder dem Partner. Die beste Version Deiner Selbst zu sein, doch dabei stets frei davon sich mit anderen zu messen oder zu vergleichen. Ein Vergleichen oder das Messen mit anderen rührt meist aus dem Mangel heraus, was bedeudet hier darauf hinzuschauen wo bin ich im Mangel und was kann ich für mich tun um diesen zu füllen. Keiner ist besser wie jemand anderer, es hat ein jeder eine Eigenschwingung, eine einzigartige Seelensignatur die Dich ausmacht, somit ist es nicht nötig sich zu vergleichen, sondern vielmehr sich dieser Individualität bewusst zu sein oder bewusst zu werden. Was Du an anderen kritisierst kann einen Mangel bei Dir selbst aufzeigen, um diesen zu lösen. Wiederrum ist es auch so dass das was Dir an anderen besonders gefällt, Du schätzt oder auch bewunderst, immerzu etwas ist das du selbst auch in dir hast und dazu gibt es dann andere Menschen, damit dir diese Eigenschaft bewusst wird.

So erzählte Felix Gottwald weiter von seinen Erfahrungen, dass er sich einmal die Schulter zehrte, an deren Genesung er vier Wochen lang hing. „Zu der Zeit war ich gerade etwas überheblich unterwegs, ich schaute nicht nur darauf dass die Verletzung ausheilte, sondern setzte mich ebenfalls mit den Ursachen auseinander. Warum es überhaupt dazu kam wurde dabei genauestens unter die Lupe genommen und damit auch bearbeitet.“ Es war für mich schön zu sehen und zu hören mit welch einer Ehrlichkeit er auch dazu stand, dass es keine Schande ist mal überheblich gewesen zu sein, solange eine entsprechende Korrektur eingelegt wird und aus der Verletzung dazugelernt wurde. 

Der Abend war für mich voller Botschaften, die aus diesem inspirierenden Menschen nur so herauspurzelten, gesammelt aus seinen Erfahrungen und Erinnerungen, die ihn zu dem formten was er heute ist…von Kopf bis Fuß gelebte Authentizität und so wurden die Besucher mit Pflänzchen zum Mitnehmen beschenkt, die weiterwachsen, auf alle Fälle mich als Besucherin und ich denke viele andere auch.

Ich hatte oft versucht, die Bürde der Schönen zu verstehen, das Gefühl der Isolation,
das sich einstellen muss, wenn die anderen dich beneiden oder gar hassen wegen eines Vorteils,
für den du nichts kannst, aber irgendwie schaffte ich es nie ganz.

Das tangiert mich peripher… 


…ist eine höfliche Ausdrucksform für die bekanntere Redensart „das geht mir am Arsch vorbei“ oder auch die etwas umgänglichere Version „das berührt mich nur am Rande“. Es kann gerade für sensible Menschen von Bedeutung sein, sich nicht alles immer so sehr zu Herzen zu nehmen, eine gewisse Distanz zu fremden Meinungen zu wahren und damit gesunde Grenzen zu setzen. In bestimmten Situationen wo es erforderlich ist kann die edlere Variante schon mal hilfreich sein, eine Sache lockerer zu sehen und nicht unbedingt ein großes Theater daraus zu machen. Es tangiert mich eben peripher was Hinz und Kunz zu meiner Art zu leben sagen, was sie von meinen Schlafens-, Essens- oder sonstigen Gewohnheiten halten. Der einzige Mensch auf diesem Planeten mit dem Du tatsächlich gezwungen bist den Rest Deines Lebens zu verbringen bist Du selbst und daran kommt keiner von uns vorbei, bei allen anderen haben wir die Wahlmöglichkeit.

  • Welche Situationen fallen Dir in Deinem Leben ein, wo Du Verpflichtungen noch als Belastung erlebst und was kannst Du dafür tun dass sich diese künftig freier gestalten lassen ?
  • Frage Dich wenn Du magst ob es Dir immer gelingt Deinen Mitmenschen Zuversicht und Mut zuzusprechen oder ob Du noch dazu neigst die Ideen anderer zu trüben, diese zu entmutigen…
  • Auch kann es hier noch interessant sein eine kurze Rückschau zu halten, gab es Momente oder Vorhaben die Du aufgrund von Ratschlägen/ Aussagen deiner Mitmenschen nicht machtest und was genau hat dich davon abgehalten ?
  • In welchen Bereichen hältst du deine Begabungen, dein Wissen und/oder Deine Talente noch zurück und was hindert Dich daran diese zu leben ? Sei dabei ehrlich zu Dir selbst, überschätze Dich nicht – doch unterschätze Dich auch nicht und lasse Dich verständlicherweise nicht unterschätzen…
  • Gehe Deinen Weg, stelle dir vor was das Schlimmste wäre was dir passieren könnte, wenn du dieses oder jenes tust und Du daran scheiterst? Bestenfalls lernst Du in solchen Fällen dazu und schlimmstenfalls beginnst Du eben nochmals von Hier an, von da wo Du dann bist.

Zum Abschluss nun noch eine Erzählung, von einer der Geschichten von Felix Gottwald… 

Eine weitere Geschichte, die eine wertvolle Lebensweisheit beinhaltet ist die Geschichte die einer der Lehrer den damaligen Sportschülern erzählte, er war mit deren Training an diesem Tag äußerst zufrieden und stolz auf seine Truppe, wegen der Leistung die sie an diesem Tag beim Langlaufen erbracht haben. Es ist die Geschichte einer Bergbesteigung, dazu erwähnte Felix Gottwald auch dass es nie das Ziel sein kann am Gipfel eines Berges anzukommen, weil was hast Du dann davon wenn Du da oben am Gipfel stehst und dann auf zehn Quadratmetern auf der Stelle trittst ? Es wird beim Bergsteigen immer das Ziel sein auch wieder heil Zuhause anzukommen und nicht auf dem Berg zu verweilen bis man alt und grau ist.
So erzählte also der Lehrer an dem Tag seinen Schülern folgende Geschichte… Eine große Gruppe von Menschen ging los um einen Berg zu besteigen, der Berg war schon in Aussicht und nun erfuhren die Leute dass noch niemand zuvor auf diesem Berg gewesen ist, es handelte sich also um eine Erstbesteigung. Als die Truppe das erfuhr entschied sich gut die Hälfte davon im Tal zu bleiben, sie fragten sich wozu sollte ich diesen Berg denn begehen wenn ich es ja sowieso nicht bis zum Gipfel schaffe. Da bleibe ich lieber gleich im Tal und gönne mir einen Kaffee oder ein Bierchen, da weiß ich was mich erwartet, wie es schmeckt und ich genieße von hier unten den schönen Ausblick auf den Berg, dachte sich die Hälfe. Der restliche Teil marschierte los, es kam ein heftiger Wind auf und manche machten nun kehrt, wieder andere drehten an Stellen um an denen es ihnen zu anstrengend wurde und wo sie nun dachten, ach das ist mir zu mühselig da gehe ich lieber wieder zurück und geselle mich zu den anderen. Doch eine einzige Frau kam ganz oben auf dem Gipfel an, die im Tal gebliebenen schauten mit ihren Ferngläsern hoch und bestaunten diese Frau, welche den Berg bestiegen hatte und sie kam auch wieder heil im Tal unten an.

Was meinst Du was diese eine Frau von all den anderen Bergsteigern unterschied ? War es ihre Disziplin, war sie eine besonders fortgeschrittene Bergsteigerin, war es ihr unbändigbarer Wille nicht aufzugeben oder war es damit sie den Anderen etwas beweist ?
Nein nichts davon, die Antwort ist ganz leicht, sobald du sie liest…diese Frau war schlicht und einfach taub! Sie wusste somit nichts von der eventuellen Schwierigkeit der Erstbesteigung, sie hörte nicht die Stimmen des Zweifelns und sie ließ sich somit nicht von den Menschen um sie herum beirren. So leicht ist es dem eigenen Weg zu folgen, sich nicht abbringen lassen, einfach darauf loszugehen und den ganzen Weg zu beschreiten. 

Was wäre diese eine Sache im Leben die Du selbst mit dieser inneren Einstellung leichter ausführen könntest ?
Wer und/oder was hat dich bisher davon abgehalten und was sind noch Gründe dafür dass Du anstatt auf Dich selbst – Deiner sanften-liebevollen Stimme in dir, auf zweifelnde Stimmen im Außen hörst, statt wahrhaftig der bestärkenden, klaren Stimme Deines Innerens zu-trauen und den Intensionen Deines Herzens zu folgen ?

Alles Liebe, Einigkeit & EinSein, Patrizia Schimpl

P.S. Mir geht es um den Sinn der Sache, wer Fehler findet darf diese gerne behalten. Meine Beistrichsetzung ist willkürlich, meine Rechtschreibung eigensinnig und meine Wortwahl intuitiv, weshalb ich mir abgewöhnt habe die Worte, die während des Schreibens fließen, großartig zu korrigieren.

Manche Leute sagen wir sollten uns nicht in den natürlichen Lauf der Dinge einmischen –
aber wenn die Dinge ihren Lauf nehmen, kann dies ein langer und schmerzhafter Prozess werden.
(aus dem Film der Preis der Freiheit/running wild von Alex Ranarivelo)

Dazu das Lied „Sei immer Du selbst“ von Jonathan Zelter welches vor einem guten Jahr, durch eine liebe Freundin seinen Weg zu mir gefunden hat. Dieses Lied eignet sich dazu sich mit Zweifeln, Selbstzweifeln, Verzweiflung zu beschäftigen und diese damit loszulassen. Es kann dabei unterstützend sein die Bedeutung des Wortes zu kennen. Zweifel kommt von zwiefältig/gespalten und bedeutet einen Zustand der Unentschiedenheit, auch wird er als Unsicherheit in Bezug auf Vertrauen, Handeln, Entscheidungen etc. interpretiert.
Hier kann es interessant sein sich zu Fragen ob die Zweifel, Untentschlossenheit etc. noch gebraucht werden ? In welchen Lebensbereichen benötige ich Entschiedenheit, die Klarheit mit sich bringt?
Das Lied unterstütz während des Hörens dabei sich selbst die Treue zu schwören, bei sich anzukommen und in wichtigen Lebensentscheidungen ganz bei sich zu sein. Nicht an das zu denken was Du hinter Dir gelassen hast, womit bereits abgeschlossen wurde oder was Du verloren haben könntest, sondern den Fokus nach Vorne zu richten, auf das was auf Dich zukommt & dem was noch vor Dir liegt! Und manchmal darf das andersein sein, um eben dadurch wieder bei sich Selbst anzukommen…