Liebe Leser!   

Vor zwei Jahren gönnte ich mir in einem Selbstversuch ein weihnachtsfreies Weihnachten, was bedeutet ich ließ Weihnachten spurlos an mir vorüberziehen, feierte kein Weihnachtsfest, sprach keine Weihnachtswünsche aus und versendete auch keine Weihnachtsgrüße. Auch hörte ich so gut wie kein einziges Weihnachtslied, wenn ich in Geschäften oder öffentlichen Orten unterwegs war wurden die aus den dortigen Lautsprechern dröhnenden und teils auch leidigen Weihnachtslieder ganz einfach mittels Kopfhörern und meinem Fio-Player übertönt, so konnte ich auch dies vermeiden und ungestört mein weihnachtsfreies Weihnachten genießen. Erstaunlich dabei war dass dies von allen, vor allem auch Seitens meiner Familie total gut aufgenommen wurde, keine Versuche des Überredens oder ähnliches. Was für mich auch ein Zeichen dafür ist, dass ich in meiner Entscheidung und dem Entschluss gefestigt war, es stimmig und im Einklang mit meiner Seele war. Sind wir uns in einer Sache sicher so kommen auch von außen selten Gegenstimmen, Umstimmungsversuche oder Überredungen irgendwelcher Art. Sind noch Unsicherheiten da, so werden wir eben durch das Außen oder auch durch unsere Mitmenschen in unserer Standfestigkeit geprüft. Weihnachten 2017 ließ ich für mich somit ausfallen, es steht ja auch für das Fest der Liebe und des Zusammenseins mit unseren Lieben, wie auch die heilige Nacht des 24. Dezembers dafür steht, dass das ewige Licht nach der dunkelsten Nacht des Jahres wiedergeboren wird. Es wäre für mich zu diesem Zeitpunkt aufgrund meiner Lebensphase und der allgemeinen Weltstimmung Heuchelei gewesen dennoch ein Weihnachtsfest zu feiern. Nicht wegen meiner Lieben oder weil ich mit ihnen oder mir selbst im Unreinen gewesen wäre, ganz im Gegenteil es war ganz einfach eine für mich essentielle Erfahrung, für die ich mich entschieden hatte. Dieser Abend bescherte mir dennoch einen der wundervollsten Weihnachtsabende meines Lebens, ich kochte mir ein leckeres Abendessen, genoss dieses mit einem guten Rotwein und machte mir einen ruhigen, gemütlichen Abend. Dadurch war meine Verbindung zu meinen Sternenschwestern & -brüdern, ohne dass ich dies beabsichtigt hatte, enorm präsent. Auch nahm ich einen Frieden wahr der am Weihnachtsabend weltweit spürbar ist, die Zusammenkünfte der Familien und die Verbundenheit zwischen den Menschen waren für mich sichtbar, ich fühlte mich an diesem Abend obwohl ich diesen all-eine verbrachte absolut zugehörig, verbunden und an dem für mich stimmigen Platz. Es war kein Funke von Einsamkeit, einsam fühlens oder ähnlichem, was ich jedoch im Zusammensein mit Anderen in der Vergangenheit manchmal hatte. Es war ganz einfach EINHEIT, die an diesem Weihnachtsabend in mir selbst und meinen Räumen präsent und anwesend war… Auch konnte ich durch diese Erfahrung im darauffolgenden Jahr Weihnachten ganz anders erleben, besser genießen und das Miteinander nochmals in einer neuen Leichtigkeit und Unbefangenheit erleben.

Weihnachten ist oft ein lautes Fest: Es tut uns aber gut, ein wenig still zu werden, um die Stimme der Liebe zu hören. Zitat Franziskus

Die Rauhnächte – Mystik & Magie

Spätestens seit dem letzten Jahr 2018 bin ich ein absoluter Fan der Rauhnächte, da ich diese für mich auch nutze um einzelne wohlwollende Rituale zu machen, nicht mehr dienliches zu verabschieden und das Neue willkommen zu heißen. Die Rauhnächte haben eine besondere Magie und sind wenn wir nach dem Mondjahr welches aus ca. zwölf 28-tägigen Mondzyklen gehen, das aus 354 Tagen besteht, die elf bis zwölf fehlenden Nächte zu den 365 Tagen des Sonnenjahres. Diese zwölf fehlenden Tage und Nächte gelten somit als außerhalb der Zeit und werden als mystisch und magisch angesehen. Dabei stellt der 24. Dezember die Wende dar und vollzieht den Umschwung der Erdachse, das strahlende Kind, das Licht wird geboren und die Tage werden vom 21. Dezember an, der dunkelsten und längsten Nacht des Jahres, wieder heller. Meinerseits kann ich nur empfehlen diese besonderen Nächte zu nutzen und bewusst zu erleben. Bereits Ende November, in der Vorweihnachtszeit beginnt sich das goldene Tor zu öffnen, die Schleier und Nebel zwischen dem Menschenreich, den Reichen der Tieren, dem Reich der Toten, den Reichen der Naturwesen, den kosmischen Reichen und auch zur Anderswelt sind dünner, durchlässiger und offener, Tore zu anderen Dimensionen sind geöffnet. Die Dezembernächte in ihrer Kühle bringen uns eine wundervolle Klarheit, die Sterne leuchten in diesen Nächten besonders klar und schön. Die Rauhnächte eignen sich um die Weichen für das kommende Jahr günstig zu stellen, ein erfülltes Leben im Einklang mit der höheren Natur und den kosmischen Gesetzen zu führen, Altes nicht mehr dienliches zu verabschieden und Erneuerungen und Heilung auf allen Ebenen geschehen zu lassen. Somit eigenen sich diese Nächte besonders dafür grundlegende Veränderungen in unserem Leben zu beginnen, uns von Belastendem zu lösen und alles das was wir nicht mehr wollen zu verabschieden, um somit Platz für alles das zu machen – was wir wahrhaftig wollen.  

Ritual zur Wintersonnenwende

Zu diesem Anlass gibt es bei uns am 21. Dezember 2019 ab 14:00 Uhr einen Tag der offenen Tür. Wir, Patrizia Schimpl und Tanja Maria Valent laden Euch zu einem gemütlichen Beisammensein, gegenseitigem Austausch und einer feinen Zeit zum einfach Sein, ein. Dabei sind Erwachsene wie auch die lieben Kinder willkommen, ein jeder bringt dabei mit was mitgebracht werden will, Speisen und Getränke werden mit allen Gästen geteilt und wir verbringen einen geselligen Nachmittag zusammen. Um 17:00 Uhr vollziehen wir ein feines Ritual zur Wintersonnenwende, welches von uns beiden energetisch programmiert ist und dazu dient uns von Altem zu verabschieden und Neues willkommen zu heißen und zu festigen. Um etwa 17:30 Uhr findet ein kleiner Perchtenlauf statt, der für die Kinder als Überraschung gedacht ist, auch dieser unterstützt das zuvor gemachte energetische Ritual. Bringe wenn Du magst eine Laterne mit, um unser Licht das wir entzünden, mit nach Hause zu nehmen. Um besser planen zu können freuen wir uns wenn Du Dich telefonisch oder per E-Mail anmeldest, Du kannst jedoch auch spontan, ohne vorherige Anmeldung kommen! Wir freuen uns auf einen genialen-wundersamen Nachmittag mit Euch allen! 

In diesem Sinne ein glückliches, freudiges, lichtvolles & sorgenfreies neues Jahr, voller Zuversicht & Kraft. Alles Liebe & Shalom, Patrizia Schimpl

P.S. Mir geht es um den Sinn der Sache, wer Fehler findet darf diese gerne behalten. Meine Beistrichsetzung ist willkürlich, meine Rechtschreibung eigensinnig und meine Wortwahl intuitiv, weshalb ich mir abgewöhnt habe die Worte die während des Schreibens fließen, großartig zu korrigieren. .

Ein Percht (Plural: Perchten) ist eine Gestalt des bayerisch-österreichischen alpenländischen Brauchtums, von der es, vor allem in der Zeit von Ende November bis Januar, mehrere verschiedene Varianten unterschiedlichen Charakters gibt, die sich wiederum zwei Gruppen zuordnen lassen: den „guten“ Schönperchten und den „bösen“ Schirchperchten, die mit ihren umgehängten Glocken nach einer Sage den Winter – bzw. die bösen Geister des Winters – austreiben sollen (Winteraustreiben bzw. Austreiben des alten Jahres). Quelle wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Percht

DIE STUNDEN

Als ich mich davor fürchtete ich würde alles hier verlieren konnte ich auch das nicht mehr halten was ich schon hatte Begann zu ahnen dass ich an dieser Welt scheitere erfuhr dass nichts sicher ist doch erlebe mein Sein frei vom Haben Wir standen uns gegenüber und es war für diesen Moment alles so klar um dann langsam zu schwinden bis es mit der Zeit ganz verschwunden war Wozu waren all die Stunden in denen wir alleine lagen einfach um uns zu finden in den Innenwelten die immer sind Manchmal fehlte mir die Zeit die ich so gerne für uns vergolde doch dann sehe ich was bleibt – reicht selbst wenn es nur verschenkt wäre war es dann doch voll sentimentalem Wert sind es am Ende auch rein die Erfahrungen die bleiben wenn alles verloren scheint so hab ich wenigstens immer noch mich wenn ich dich anders sehe als du wirklich bist verdränge ich die Realität das Leben in sich selbst denn es steht mir nicht zu dich zu verbiegen dich zu jemand anders zu machen als du einfach bist Ja ich brauchte lange um zu begreifen vielleicht ging es wieder nur darum dass wir an dieser Erfahrung reifen bis sich die Kreise schließen & Wiederholungen enden  verfasst am 30.08.2018     Das Lied „Medicine von Rising Appalachia“ lädt zum Träumen ein & stärkt die Verbindung zu den eigenen & den Naturkräften. Viel Freude & Entspannung beim Hören.