Liebe Leser! 

Wir leben in einer Welt, in der es unterschiedliche Werte gibt, von denen alle mehr oder weniger ihre Berechtigung haben und die uns teils auch dienlich sind. In diesen Gedanken/Impressionen gibt es zwei kurze Geschichten in denen es um Arbeit, den Wert von Arbeit und der Wertschätzung derer geht. Es sind zwei unterschiedliche Perspektiven, eine Kurzgeschichte zu einem Arbeiternehmer und eine über die Ansicht des Wertes von Arbeitsleistung. Beide las ich einmal wo, kann mich jedoch beim besten Willen nicht mehr erinnern wo ich diese aufgeschnappt habe. Es ist die Quintessenz die ich mir davon merkte und hier in meinen eigenen Worten wiedergebe. 

 

Die Zugfahrt mit Erkenntnis 

Es war einmal ein Mann der in einem Betrieb für Stromkabelherstellung arbeitete. 40 Jahre lang führte er dort seine routinierte Tätigkeit aus, Tag für Tag stand er an der Fertigungslinie seiner Maschine und überwachte das Funktionieren der Maschinen. Dort spannte er die fertig aufgefädelten Kabeltrommeln ab, legte neue leere Kabeltrommeln ein, Griff ein wenn die Maschine nicht so lief, wie sie sollte und prüfte dabei stets die Qualität des Kabels. Kurze Pläuschchens mit seinen Genossen erheiterten ihn zwischendurch, in den Kaffee- und Essenspausen wurde mit den anderen Kollegen gewitzelt.
Abends wenn er nach Hause kam zu seiner Frau und seinen Kindern, war er müde von der körperlichen Arbeit des Tages. Es war für ihn entspannend, nach dem gemeinsamen Abendessen den Fernseher anzuschalten und sich mit einer Flasche Bier durch die Sender zappend, unterhalten zu lassen. Zwei Kinder hatten die beiden und immerhin arbeitete er hart damit seine Kinder, die doch sein Ein und Alles sind, es einmal besser haben als er. So sind halt Eltern, wie auch er ein tugendhafter Mann war, der seiner Arbeit hauptsächlich dafür nachging damit er und seine Familie ein Dach über dem Kopf haben, Essen im Kühlschrank ist und seine Kinder die für sie bestmöglichste Schul- und Ausbildung bekommen.

So vergingen die Jahre und in den Alltag hatte sich längst Trott eingeschlichen gehabt. An den Wochenenden gab es Verwandtschaftsbesuche, die jährlichen Geburtstagsfeste und jedes Jahr zur selben Zeit den das ganze Jahr über ersehnten Urlaub. Die Familie fuhr dann an ihren gewohnten Campingplatz in Griechenland, wo auch viele andere über die Jahre hinfuhren die man bereits kannte. Es war ein vertrautes und gewohntes Urlauben dass sie alle mehr oder weniger genossen. Was seine körperliche Gesundheit betraff war bei dem Mann alles in bester Ordnung, doch wurde er mit den Jahren immer griesgrämiger. Seine bevorstehende Pensionierung rückte näher, dadurch wurde er noch seltsamer und damit auch seine Frau unruhiger. Denn sie kennt ihren Mann zu gut, um zu wissen wie schwer es ihm fallen wird ohne eine Aufgabe zu sein, einfach in den Tag zu leben und nicht täglich zur Arbeit zu marschieren.

So kam es dass er in den ersten Wochen seiner Pension immer stiller wurde, sich mehr und mehr zurückzog, nur noch abwesend war und Löcher in die Luft starrte, denn er wusste nichts anzufangen mit seiner nun freien Zeit, immerhin ist er ein Kind der Arbeitergeneration. Es fehlte ihm der Sinn seines Tages, so kam seine Frau auf ihn zu und lockte mit viel Feingefühl aus ihm heraus was in ihm vorging.
„Ach weißt du, mein Leben lang habe ich nur gearbeitet, jeden Tag diese sinnlose Tätigkeit doch wofür das alles, was hatte mein Leben denn überhaupt für einen Sinn? Ich war nur ein Arbeiter ohne den sich die Erde genauso drehen würde. Nichts habe ich gesehen von der Welt und nichts beigetragen was einen Wert hätte. Was habe ich dem Leben schon von mir gegeben, das irgendwie von Bedeutung wäre? Ein nutzloser alter Griesgram bin ich, sonst nichts.“

Sie versuchte ihn damit zu beruhigen, indem sie ihm sagte wie viel er zu ihrem Glück beitrug, wollte ihm deutlich machen dass er ja zwei tolle Kinder in die Welt gesetzt hatte…doch nichts davon half ihm um sich von seiner Lethargie, in die er seit seiner Pension gefallen war, zu befreien.
Es gab zwar noch einen alten Traum den der Mann einst hatte, den er jedoch bereits tief vergraben hatte, weil dieser sowieso nicht erfüllbar wäre. Nach einer Weile des Beredens entschieden die Beiden, dass sie mit einem Teil des Ersparten, welches sie zwar ursprünglich für Notfälle und für die Kinder zurückgelegten hatten, eine Zugreise unternehmen. Eine ganz spezielle, eine Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn.

Nach ihrem Flug nach Moskau, wo die Eisenbahn startete, saßen die beiden auf ihren reservierten Plätzen, neugierig was sie alles erleben werden. Während der Zugfahrt schaute der Mann lange aus dem Fenster, komplett in seinen Gedanken versunken wirkte er nach den ersten Stunden schon etwas heiterer, doch immer noch betrübt. Seine Frau strahlte schon seit der Fahrt zum Flughafen über beide Ohren. In ihren kühnsten Träumen hätte sie sich nicht auszumalen getraut, in ihrem Leben doch noch einmal so eine spannende Reise zu unternehmen. Am zweiten Tag merkte sie dass sich die Mundwinkel ihres Mannes nach oben zu ziehen beginnen und sich sein Mund immer mehr zu einem sanften Lächeln zu formen begann. Immer breiter wurde sein Grinsen, bis er sogar in schallendes Gelächter ausbrach, das einige Minuten lang andauerte. Seine Frau fragte ihn ganz erstaunt, „was denn mit ihm los sein“, so herzlich und voller Liebe lachend hatte sie ihn gefühlt seit den Geburten der Kinder erlebt.

„Da sagte er, schau doch einmal aus dem Fenster hinaus, siehst du das?“ Sie erkannte nicht worauf er hinaus wollte, weit und breit waren nur Wiesen und Bäume zu sehen, sie war völlig verdutzt über sein lautes Lachen. „Na schau mal, siehst du das denn nicht? All diese Masten und die Stromkabel die dazwischen gespannt sind? Erst jetzt nach vierzig Jahren Arbeit in der Fabrik begreife ich etwas völlig Offensichtliches. Zwar habe ich all die Jahre, in der mit künstlicher Beleuchtung versehenen Halle an meiner Maschine verbracht, doch habe ich dort meinen Teil dazu beigetragen, damit diese Kabel überhaupt erst zwischen den Masten gespannt werden konnten und so all die Menschen mit Strom versorgt sind.

Von da an hatte er von sich selbst ein anderes, neues Bild und auch sein Selbstwert erhob sich mit dem Erkennen seines Beitrages. So konnte er die restlichen Jahre seiner Pension noch in vollen Zügen genießen und fand sogar neue Hobbys die ihn echte Freude erleben ließen…

So ist es bei vielen anderen scheinbar kleinen Tätigkeiten auch, so ist es bei der Herstellung der innovativeren Solarzellen, so wird es auch in 20, 30 Jahren (mein Optimismus lässt grüßen) sein, wenn freie Energien zur Verfügung stehen und bei den vielen Entwicklungen die unsere Welt noch sehen wird.

 

Es ist nicht so wichtig was du tust,
es kommt viel mehr darauf an wer du bist.

 

Die Schiffsschraube

Es war einmal ein altes Dampfschiff das seine Dienste nun bereits viele Jahre leistete, immer wieder einmal gab es kleinere Reparaturen, seit sie mittels eines Dieselmotors der Zeit entsprechend umgerüstet wurde, doch im Grunde war sie bestens in Schuss. Das Schiff war kein Passagierschiff, sondern eines für den Gütertransport, es fuhr über Jahre seine üblichen Routen. Der Kapitän war schon viele Jahre der Herr dieses Schiffes, doch nun war auch er ratlos.

Der Motor der alten Dame wollte einfach nicht mehr starten, alle Bootsmechaniker die den Maschinenraum kannten, waren bereits am Ende ihrer Weisheit angelangt, niemand fand den Fehler. Alle möglichen Experten die in der Crew zur Verfügung standen, versuchten den alten Dieselmotor in Gang zu bringen, doch es schien hoffnungslos zu sein. So hatte sich der Kapitän schon damit angefreundet, dass seine treue Lady nun ausgedient hatte.

Doch es gab noch einen letzten Hoffnungsschimmer, am Horizont des Hafens in dem das Schiff lag, es gab die Legende eines Bootsmechanikers, der selbst wenn alle anderen mit ihrem Latein am Ende waren, er die bereits aufgegebenen Schiffe reparieren konnte. So ließ der Kapitän diesen Mechaniker im Maschinenraum antanzen. Eine Weile ging der berüchtigte Spezialist darin herum, klopfte auf alle möglichen Rohre und Leitungen. Um ihn herum schüttelten alle schon den Kopf und belächelten ihn ein wenig dafür. Was soll der mit seinem Geklopfte schon ausrichten, pff dachten diese abschätzend bei sich das hätten wir aber genauso gut gekonnt und dafür soll er also so berüchtigt sein. Der Kapitän war kurz davor ihn weg zu schicken, da er keinen Sinn in seinem eigenartigen Vorgehen sah. 

Nachdem der Bootsmechaniker alles abgeklopft und begutachtet hatte, stand er vor dem riesigen Schiffsmotor zog dort die Mutter einer Schraube fest und startete den Motor des Schiffes. Die gesamte Crew applaudierte und der Kapitän war überglücklich über diese wundervolle Wende.
Nun fragte er den Mechaniker, was er denn nun für seine Dienste bekomme. Woraufhin der berüchtigte Mechaniker eintausend Euro für die Reparatur verrechnete. „Ist das dein Ernst“, fragte er ihn mit einem zweifelhaften Blick. „So viel Geld für das Anziehen einer einzigen Schraube? Das hätte einer meiner Bootsmechaniker viel günstiger gemacht.“ „Ja, der Preis mag dir hoch erscheinen“, sagte der berüchtigte Mechaniker. „Sicher es war nur das Anziehen einer lockeren Schraube, doch ich habe eben genau diese eine Schraube gefunden und gewusst was zu tun ist, damit der Fehler behoben ist und euer Dampfer wieder läuft.“ So erhielt er sein Geld und verließ frohgesinnt seiner erfolgreich getanen Arbeit das alte Schiff.  

Was beinhalten diese beiden Geschichten über Werte, Arbeit und Leistungen für dich? Was wird dir dadurch bezüglich deiner eigenen Tätigkeit oder der deiner Mitmenschen bewusst? Die eigenen Werte und Wertigkeiten immer wieder einmal zu durchleuchten, Grenzen zu erweitern und neu zu gestalten, kann zu einem wertvollen Umdenken führen.

Mich persönlich berührt die erste Geschichte weil der Mann den Beitrag seiner Leistung erst in seiner Pension erkannte. Und auch weil es ganz vielen Menschen so geht, dass diesen der Wert ihres scheinbar kleinen Beitrags oftmals nicht bewusst ist. Wer bereits einmal das Vergnügen hatte, die Montagelinie eines Automobilherstellers genauer unter die Lupe zu nehmen, weiß was damit gemeint ist. Eine monotone Schichtarbeit, wo die Monteure die liebe lange Schicht, die gleichen Arbeiten mit ihren Werkzeugen vollbringen. Dennoch würde der Motor ohne das Zutun der Einzelnen am Ende der Herstellungskette nicht laufen. Wir sehen meist nur das fertige Produkt und vergessen oftmals, welche Schritte dafür notwendig waren, damit wir es nutzen können. Aus meiner Sicht geht es im Leben nicht nur darum was wir tun, sondern wie wir es tun. Eine jede Tätigkeit, auch teils unliebsame Tätigkeiten, die ein jeder von uns mehr oder weniger hat, können mit der richtigen Einstellung dennoch auf gewisse Art erfüllend sein.

 

Zelebriere „kleine Dinge“ auf „große Art“.
Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen,
ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.
(Jacques Tati)

 

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut…

...heißt es so schön. Wann auch immer man dazu neigt sich mit anderen zu vergleichen, Gefühle wie Neid, Missgunst oder Gier aufkommen, macht es also durchaus Sinn dies aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Hinter die Kulissen zu schauen und nicht vorschnell zu urteilen – nicht alles was auf den ersten Blick so scheint, ist auch tatsächlich immer nur rosig.

Bereits in einem doch jungen Alter war ich damals noch, als ich mich selbstständig machte und zusammen mit einem Zweiten ein Unternehmen aufbaute. Mein Beweggrund war damals ganz einfach, es ergab sich aus meinem Leben heraus, entwickelte sich mit der Zeit…vor allem trägt auch das Glück, zur richtigen Zeit den richtigen Menschen zu begegnen, einen wertvollen Teil dazu bei. Mehrmals hörte ich Aussagen, wie du hast es ja schön – du bist selbstständig… Ja, ich gestehe dass wir Selbstständigen Freiheiten genießen, die manch andere nicht haben – doch auch andere genießen dafür Freiheiten, die wir wiederum nicht haben. Manchmal habe ich mich selbst daran zu erinnern und mir bewusst zu machen dass es ein Privileg ist. Eines das ich, wie viele andere Selbstständige und Freischaffende ebenso, sich erarbeite haben, in das ich meine Zeit und Energie investiere und mir so selbst gestalte.

Wie auch Rom, baute sich das alles nicht über Nacht auf und es geschah auch nicht ganz von selbst. Denn in der Aufbauphase des Unternehmens wurden an den Wochenenden Prospekte ausgetragen und das Putzen von anderer Menschen Häusern war ein Teil davon. Dies sind für mich keine minderen Tätigkeiten, sie gehören genauso zu meinem Weg dazu und es ist bei allen Arbeiten immer eine gewisse Grundfreude und ein Erkennen dabei. Es resultierte daraus meine Freiheit, das zu arbeiten was ich wahrhaftig gerne tue und die Tatsache dass ich meinen Beruf liebe. 

Manchmal neigt man in unserer schnelllebigen Zeit dazu, das Leben von anderen oder Ausschnitte davon, auf eine unangenehme Art zu betrachten – als hätten diese es so viel leichter, schöner oder besser. Es ist ein Vergleichen mit etwas dass sich gar nicht vergleichen lässt, denn genauer betrachtet haben alle ihr Päckchen zu tragen und selbst die Reichen dieser Welt haben ihre Art von Sorgen.

Es gab einen Mann der sich selbst erschossen hat, weil er nur noch zwei Millionen Euro an Vermögen auf seinem Konto hatte und nicht wusste wie er mit so wenig Geld weiterleben soll. Denn bisher hatte er ein Vermögen von über 600 Millionen Euro. 
Sein Abgang ist jedoch nicht weniger tragisch als der eines Bauern, der nicht mehr wusste wie er Hof und Gut über Wasser halten soll und sich deshalb frühzeitig verabschiedete.
Wie auch die Tragik wenn es einen einfachen Menschen trifft, der seine Miete nicht mehr zahlen konnte oder den Unterhalt für die Kinder und er deshalb diese für ihn in dem Moment wohl einzige Lösung wählte.
Es passieren schlimme Dinge in unserer Welt des Geldes wegen, doch es geschehen auch unendlich viele wundervolle, eben auch deswegen…es ist wie mit allem, immer eine Sache des Umganges damit. Am Anfang war das Geld ein einfaches Mittel zum Tausch und Austausch von Dienstleistungen, Waren etc. und wir sind wohl alle dazu aufgefordert, es wieder als das zu erkennen, was es wirklich ist.
 

Eine heilsame Möglichkeit wenn bei einem selbst Gefühle wie Neid, Missgunst oder ein Vergleichen mit dem Leben von Mitmenschen auftauchen ist, sich selbst dabei diese oder ähnliche Fragen zu stellen.
Was hat dieser Mensch dafür getan um da zu sein wo er heute ist? Worauf musste dieser Mensch womöglich deshalb verzichten, was dafür vielleicht aufgeben und was hat er dafür geleistet etc.? Was hat dieser Mensch dafür unternommen um sich das Haus, das Auto oder das Boot zu leisten welches er heute besitzt? 

Nun ist es von Bedeutung sich selbst ehrlich zu fragen, was hast du selbst dafür zu unternehmen um deine individuellen Träume, Güter, Ziele etc. zu verwirklichen? Um das zu erreichen was du in deinem Leben willst oder benötigst? 

Daraufhin ist abzuklären ob es dir selbst das wirklich Wert ist – das dafür zu tun, was du dafür eben zu tun hast? Wenn ja, na dann los – beginne gleich damit. Ist es dir das nicht wert, dass du die notwendige Zeit investierst, diesen Aufwand aufbringst etc. So lässt sich klar erkennen, ob und wie viel dir an einer bestimmten Sache liegt oder es für dich selbst doch gar nicht so wichtig ist, dieses oder jenes zu werden, zu besitzen, zu sein. 

Es entsteht dadurch mehr und mehr ein Zustand der Inspiration, anstatt eines missmutigen Sehnens nach etwas. Denn bist du selbst ohnehin nicht bereit in deinem Leben das zu verändern, was dazu notwendig wäre, so erkennst du daraus dass es nicht das deine ist. Denn ist einem etwas wirklich-wirklich von Bedeutung, so ist auch die Bereitschaft gegeben, das dafür zu tun was dafür getan werden will.

 

Lasst uns dankbar sein gegenüber den Menschen, die uns glücklich machen.
Sie sind liebenswerte Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen.
(Marcel Proust)


Wenn du willst, achte auch in alltäglichen Situationen bewusst darauf, was in dir selbst Freude erweckt und was dir wohltut. Es gibt dieses bestimmte Gefühl, wenn etwas wie für uns geschaffen ist. Etwas das wir sehen und dabei wissen, oh ja das ist meines. So soll es auch sein und was für einen wie geschaffen ist, kann für jemand anderen völlig bedeutungslos sein.

Gerade in eigenen Kreisen kann es interessant sein genauer zu beobachten, wie es dir selbst dabei geht, wenn einer Freundin, einem Freund etwas aufgeht, diese etwas erreichen was ihnen wahrhaftig Freude, Fülle, Erfüllung etc. bringt.
Kannst du dich echt, ehrlich und aufrichtig freuen? Was macht es mit dir und den eigenen Träumen, inspiriert es dich und erweckt es die Kraft deiner eigenen Visionen? Oder kommen negative Gefühle wie Eifersucht auf? Bei letzterem lohnt es sich wieder darauf hinzuschauen, woher diese rühren und das zu lösen was daran destruktiv ist, bis der Punkt kommt an dem die Freude und das Glück darin spürbar sind.

Weiters kann es interessant sein genauer darauf zu achten wie es dir selbst damit geht, wenn sich etwas freudiges in deinem Leben ereignet, fällt es dir leicht deinen Mitmenschen davon zu erzählen? Stehst du zum eigenen Glück und der Freude die du erlebst und bist du dabei in deiner eigenen Würde unantastbar?
Es ist bereichernd sich mit und für andere zu freuen, wenn diese etwas erreichen das ihnen Freude macht, auf das diese womöglich schon lange hingearbeitet haben. Mal freuen wir uns für einen unserer Mitmenschen mit, ein anderes Mal freuen sich diese für uns mit und bestenfalls erfreuen wir uns alle zusammen daran. 

In diesem Sinne, ein erfolgreiches Gelingen & Finden von allem was dir wirklich-wesentlich etwas bedeutet. Möge die wahre Freude (wieder) den Platz in unser aller Leben einnehmen der ihr bzw. uns quasi als Geburtsrecht auch zusteht.

Alles Liebe, Patrizia Schimpl 

 

Dazu ein Lied von Georg Danzer – das eine Reise in die Kindheit ermöglicht. Dorthin wo alles möglich ist und wo es schon etwas großes war, furchtlos auf den Kirschbaum zu klettern und dort die erste Kirsche des Sommers zu pflücken…
Dieses Lied eignet sich dafür, sich daran zu erinnern, welche Träume und Visionen in der Kindheit zugegen waren, wie es sich anfühlte wenn etwas freudiges geschah…ein einfacher Ausflug, der einem damals wie eine kleine Weltreise vorkam.